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Zulieferer streichen massiv Jobs

Bild: Opel

09.08.2019

Zulieferer streichen massiv Jobs

Die schlechten Nachrichten in der Automobilindustrie reißen nicht ab: Benteler und Conti ziehen jetzt Konsequenzen und wollen Arbeitsplätze streichen.

Es ist der klassische Dominoeffekt: Der Umbruch in der Automobilindustrie und die globale Nachfragekrise zieht nach den OEMs nun auch die Zulieferer runter. Nach Jahren, in denen es nur eine Richtung gab – nach oben – häufen sich jetzt Gewinnwarnungen oder Nachrichten über mögliche Kurzarbeit.

Erst Gewinnwarnung, dann Job-Streichungen

Erst Ende Juli veröffentlichte die Schaeffler Gruppe eine Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr. Der Wälzlagerspezialist rechnet nur noch mit einem Umsatzwachstum von maximal einem Prozent in 2019. Bislang standen drei Prozent auf dem Zettel der Herzogenauracher.

Auch Conti folgte und korrigierte seine Gewinnerwartungen nach unten. Investitionen in den Verbrennungsmotor sollen gekappt werden und eine “strenge Kostendisziplin” Einzug halten. Übersetzt heißt das: Entlassungen. Wieviele und wo Arbeitsplätze wegfallen werden, sei noch nicht entschieden, das müsse jetzt mit den Arbeitnehmervertretern diskutiert werden.

Werkschließungen und Personalabbau

Auch Branchenprimus Bosch bleibt vom Abwärtstrend nicht verschont: Im Dieselbereich stehen zahlreiche Stellen auf der Kippe. Der Stuttgarter Zulieferer Mahle – ebenfalls am Tropf der Verbrennungstechnologie hängend – schließt ein ganzes Werk. Und auch beim Filterspezialisten Mann+Hummel sollen weltweit 1.200 Stellen wegfallen, auf deutsche Standorte entfallen nach Unternehmensangaben bis zu 300 Arbeitsplätze, wobei die direkte Produktion vom Stellenabbau nicht betroffen sei.

Leoni hatte bereits im Frühjahr angekündigt, 2.000 Jobs zu streichen. Begründet hat das Unternehmen den Schritt mit hohen Personal- und Frachtkosten sowie Effizienz- und Kostendefiziten. Nun wird auch der ostwestfälische Zulieferer Benteler Personal abbauen. Wieviel das sein wird, steht derzeit jedoch noch nicht fest.

Wie die Neue Westfälische berichtet, soll das möglichst sozialverträglich gestaltet werden – etwa durch Altersteilzeit oder Fluktuation. Benteler beschäftigt allein in seinem Paderborner Stammwerk gut 7.000 Mitarbeiter, weltweit sind es rund 30.000.

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Autor: Dörte Neitzel

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