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Industrial Cloud: Siemens tritt der VW-Amazon-Allianz bei

Bild: Volkswagen

01.04.2019

Industrial Cloud: Siemens tritt der VW-Amazon-Allianz bei

Volkswagen setzt für mehr Effizienz auf die Cloud von Amazon. Die Vernetzungstechnologie für die weltweiten Werke und Lager soll jetzt von Siemens kommen. Das haben die Unternehmen bekannt gegeben.

Siemens wird die 122 Werke des Autobauers Volkwagen weltweit miteinander vernetzen. Damit liefern die Münchner das technische Rückgrat für “Volkswagen Industrial Cloud”, die VW und Amazon in der vergangenen Woche bekannt gegeben hatten.

Mindsphere vernetzt Maschinen und analysiert Daten

VW will seine Produktivität massiv erhöhen und setzt dabei auf den Cloud-Service des US-Technologieriesen. In der Datenwolke sollen künftig die Daten aller Maschinen, Systeme und Anlagen aus allen VW-Fabriken zusammenlaufen. Die Produktionssoftware “Mindsphere” von Siemens soll die Maschinen untereinander vernetzen und bei der Analyse und Aufbereitung helfen, sodass die Daten, die dann in der Industrial Cloud landen, qualitativ optimiert sind.

Mindspere soll aber auch erkennen, wann eine Maschine gewartet werden muss und dadurch die Ausfallzeiten reduzieren.

Lieferanten an die VW-Cloud anbinden

Langfristig will Volkswagen auch seine gut 1.500 Zulieferer und Partnerfirmen mit deren mehr als 30.000 Standorten in die Industrie-Cloud integrieren. Die Zentrale will auf diese Weise die vollständige Transparenz über die Lieferketten, bzw. das Liefernetzwerk, bekommen. Mögliche Abläufe und Verzögerungen sollen frühzeitig sichtbar werden, so dass die Verantwortlichen schneller reagieren können.

Doch das ist noch nicht alles: Darüber hinaus will der Wolfsburger Konzern seine Plattform später auch für andere Autobauer zugänglich machen. So entstehe eine stetig wachsende, weltweite industrielle Plattform, teilte VW mit.

Mögliche Milliarden-Einsparungen

Der Autoanalyst Jürgen Pieper wollte sich im Manager Magazin nicht auf die Höhe der Einsparungen festlege, glaubt aber, dass die Potenziale riesig sein müssen. Gehe man von ein bis zwei Prozent Sparpotenzial aus, sei man bereits bei bis zu vier Milliarden Euro.

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Autor: Dörte Neitzel

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