Roboter im Baukastensystem

02.06.2017

Low-Cost-Roboter im Baukastensystem

Einfach  konfigurieren und kostengünstig automatisieren – dafür hat igus seinen Low-Cost-Roboter-Baukasten mit neuen robolink Komponenten bestückt.

Der Motion Plastics Spezialist igus hat sich mit dem robolink Programm das Ziel gesetzt, günstige Komponenten aus schmier- und wartungsfreien Kunststoffen anzubieten, damit Anwender sich aus verschiedensten Getrieben, Motoren und Verbindungselementen Systeme individuell zusammenstellen können – entweder mit Einzelkomponenten im Selbstbau oder mit komplett vormontiertem Gelenkarm.

Das alles wird jetzt auch noch günstiger: “mit unseren Lösungen stellen wir Anwendern industrietaugliche Produkte zur verfügung, die wir im eigenen Labor getestet und sogar im 24-Stunden-Betrieb in unserer eigenen Produktion für Pick-an-Place-Aufgaben im Einsatz haben”, erklärt Martin Raak, Produktmanager robolink bei igus. “Die größere variante des neuen Roboterarms für bis zu acht Kilogramm Traglast bieten wir ab Stückzahl 1 anschlussfertig für 3200 Euro an und mit Low-Cost-Steuerung für insgesamt 5000 Euro an.”

Low-Cost-Roboter im BaukastensystemEine Möglichkeit ist hier besipielsweise die Steuerung des Herstellers Commonplace Robotics (CPR). Sie ist mit einer einfach zu bedienenden Software ausgestattet, mit der robolink D-Roboterarme mit vier oder fünf Freiheitsgraden gesteuert werden können und die lediglich einen externen Computer für die Installation benötigt. Bereits mit der kleineren variante mit einer maximalen Traglast von 4 kg lassen sich schnelle Handling-Aufgaben für lasten bis 500 Gramm einfach realisieren.

Roboter einfach online konfigurieren

Mit dem neuen “robolink Designer” können Anwender auf einer intuitiven CAD-Oberfläche ihre spezifischen Komponenten Schritt für Schritt auswählen und so ihren roboterarm schnell und einfach von der ersten Achse bis zum Werkzeug individuell konfigurieren. “Die Länge des Armes ist ganz variabel, um den Roboter an den jeweiligen Arbeitsraum perfekt anzupassen”, erklärt Martin Raak. “Die Software, die auch auf einem tablet genutzt werden kann, ermöglicht unter anderem eine visuellöe Simulation der Bewegungen durch die rotierenden Gelenke.” Im Anschluss an die Konfigurierung erfolgt die Ausgabe einer Stückliste sowie eine direkte Anfrage an igus.

Autor: Kathrin Irmer

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