was ist life sciense engineering

26.05.2017

Was ist Life Science Engineering?

So setzen Sie eine schlanke Produktion im Reinraum um.

Der Überbegriff Life Science steht oft stellvertretend für den biomedizinisch ausgerichteten Teil der Industrie. Prominente Mitglieder der Life-Science-Branche sind unter anderem die Bereiche Medizintechnik, Pharmaindustrie und Biotechnologie. Für viele Life-Science-Unternehmen war eine schlanke Produktion angesichts hoher Margen lange Zeit ein eher untergeordneter Punkt. Gerade in der Pharmaindustrie hat sich in den vergangenen Jahren aber eine Dynamik entwickelt, in der innovative Start-ups mit modernen Produktionen nach den Prinzipien der Lean Production in den Markt drängen.

Schlanke Produktion unter Reinraumbedingungen

Auch Kundenwünsche variieren in einem solchen Marktumfeld schneller, der Wettbewerbsdruck steigt. Unternehmen der Life-Science-Branche müssen sich diesen veränderten Anforderungen stellen, wenn sie langfristig erfolgreich bleiben wollen. Flexibilität und das Ausnutzen von bewährten Ansätzen zur Produktivitätssteigerung, etwa der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung und schlanken Produktion, werden zu entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Das Problem: So bekannt die theoretischen Grundlagen einer schlanken Produktion und Ansätze zur Umsetzung sind, so wenig lassen sie sich 1:1 auf die besonderen Anforderungen im Bereich Life Science übertragen. Insbesondere die Arbeit unter Reinraumbedingungen stellt ein ganz eigenes Anforderungsprofil an die Umsetzung einer schlanken Produktion. Hinzu kommt, das alle getroffenen Maßnahmen mit strengen Anforderungen vereinbar sein müssen: mit den Richtlinien der Good Manufacturing Practice (GMP) und bei exportierenden Unternehmen zusätzlich mit denjenigen der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA).

Lean Production mit item Life Science Engineering

Oberste Ziele von item Life Science Engineering für eine schlanke Produktion im Reinraum sind daher höchste Qualität und Sicherheit – laut der Vorgaben von GMP und FDA bei extrem kurzen Durchlaufzeiten. Der Weg zu einer gleichermaßen effizienten wie ergonomischen Produktion für Life-Science-Unternehmen führt allerdings nur über ein Umdenken bei der grundlegenden Konstruktion von Anlagen, Betriebsmitteln und Arbeitsplätzen. Was Sie dabei in jedem Fall in Blick behalten sollten, haben wir in der kostenfreien Einstiegshilfe „Wichtige Schritte bei der Lean-Einführung“ für die Life-Science-Branche zusammengefasst.

Wie alle Lösungen von item basiert auch Life Science Engineering auf dem Einsatz modularer Systembaukästen zur Umsetzung gleichermaßen schlanker und flexibler Prozesse. Dies verleiht Unternehmen im Bereich Life Science eine hohe Agilität bei neuen Aufträgen, wechselnden Kundenanforderungen und kurzen Lieferzeiten. Gleichzeitig entstehen aus den reinraumtauglichen Komponenten von item Life Science Engineering Lösungen, die konform mit den Anforderungen von GMP und FDA an Hygiene und Reinraumgestaltung sind.

Mit dem Ergonomie-Prinzip zur Produktionsoptimierung

Geschulte Mitarbeiter in der manuellen Produktion sind gerade für Unternehmen in der Life-Science-Branche ein wichtiger Erfolgsfaktor. Sie haben alle Handlungsabläufe genau verinnerlicht, die für die Umsetzung der hohen Hygieneanforderungen in der Produktion erforderlich sind. Diese Expertise versuchen erfolgreiche Life-Science-Unternehmen – zusammen mit eingeübten, oft sehr feinen Arbeitsabläufen – so lange wie möglich zu erhalten.

item Life Science Engineering nutzt die enormen Vorteile von Ergonomie bei der Arbeitsplatzgestaltung, um genau dies zu erreichen. Zudem gilt: Nur wer an einem optimal an die eigenen körperlichen Voraussetzungen anpassbaren Arbeitsplatz nach dem Ergonomie-Prinzip arbeitet, kann seine maximal mögliche Leistung auch tatsächlich erbringen. Eine konkrete Maßnahme steigert also die potenzielle Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter und macht sie weniger anfällig für arbeitsbedingte Skeletterkrankungen.

Ergonomische Arbeitstische sollten daher stufenlos elektrisch höhenverstellbar ausgelegt werden. So wechseln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Schichtbeginn bequem auf die für sie optimale Arbeitsposition. Durch ihren modularen Aufbau lassen sich die Arbeitsplätze zudem leicht und ohne die starke Kontamination durch Schweißarbeiten umrüsten.

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Autor: Kathrin Irmer

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