Lkw in Bergbau-Mine

Der größte Teil der Rohstoffe wird über Händler verkauft. (Bild: Sunshine Seeds/AdobeStock)

| von Dörte Neitzel
Aktualisiert am: 19. Nov. 2019

Das Ranking der nach Umsatz führenden Rohstoffhändler weltweit führt im Jahr 2018 die Unternehmensgruppe Vitol an. Der niederländische Konzern hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 231 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet und somit GlencoreXstrata als globale Nummer eins der vergangenen Jahre abgelöst. Die Niederländer machen ihren Hauptumsatz mit Energieträgern wie Erdöl und Erdgas.

Glencore war lange Jahre der größten Player auf dem Rohstoffhandelsparkett, landet mit 220 Milliarden US-Dollar aber trotzdem nur auf Platz zwei im Ranking.  Dabei stand Gründer Marc Rich in den 1980er-Jahren schon auf der Liste der most wanted des FBI – unter anderem, weil er das damalige US-Handelsverbot mit dem Iran ignorierte. Seinen Hauptumsatz macht Glencore mit Energieträgern, Metallen und Mineralen sowie landwirtschaftlichen Produkten.

Dicht dahinter, mit 181 Mrd. US-Dollar Umsatz liegt Konkurrent Trafigura. Das Unternehmen kommt ebenfalls aus den Niederlanden, hat seinen Vwerwaltungssitz aber in Singapur. Das Unternehmen ist hauptsächlich im Handel mit Erdöl- und Erdölprodukten, erneuerbaren Energien, Nichteisenmetalle, Erze und Konzentrate für die Industrie aktiv.

Auf Platz vier folgt Mercuria, ein Schweizer Mineralölunternehmen mit Sitz in Genf. Die Top 5 komplettiert Gunvor, ein in Zypern registriertes Ölhandelsunternehmen, das Öl und Gas von Unternehmen wie Rosneft oder Gazprom vertreibt.

 

 

Diagramm der führenden Rohstoffhändler
Das sind die größten Rohstoffhändler aus dem Jahr 2018. (Quelle; Statista)