Varta-Fabrik mit LKW-Aufliegern zum Abtransport bzw. Anlieferung

Varta produziert in Ellwangen und will jetzt größere Batteriezellen produzieren. (Bild: Varta)

| von Dörte Neitzel

Varta will die Lithium-Ionen-Technologie weiterentwickeln und hat dafür IPECEI-Fördergelder erhalten. IPECEI steht für Important Project of Common European Interest, also ein wichtiges Vorhaben von gemeinsamem europäischen Interesse.

Neben der Entwicklung der neuesten Generation kleinformatiger Lithium-Ionen Zellen mit noch höheren Energiedichten soll der Schwerpunkt des Förderprogramms auf der Übertragung auf größere Formate liegen. Diese Batteriezellen könnten in Zukunft in Energiespeichern, Robotern aber auch in der Mobilität eingesetzt werden, gibt Varta in einer Mitteilung bekannt.

Auf einer Pilotlinie sollen die neuen Batterieformate optimiert und fit für die Massenproduktion gemacht werden.

Zudem investiert Varta weiterhin in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für Batteriezellen in Sonderformaten, die zunehmend beispielsweise für IOT-Anwendungen nachgefragt werden.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und die Länder Bayern und Baden-Württemberg unterstützen die Batterieindustrie in Deutschland und Europa im Rahmen eines IPCEI. Für das Vorhaben stellen Bund und Länder Varta Fördermittel von bis zu 300 Millionen Euro bis Ende 2024 zur Verfügung. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier dazu: „Der Aufbau einer innovativen und nachhaltigen Batteriezellproduktion in Deutschland hat für uns hohe Priorität. Sie ist erforderlich, um im Zuge der Energie- und Verkehrswende wettbewerbsfähig zu bleiben, neue Arbeitsplätze zu schaffen und Wohlstand zu sichern. Heute machen wir einen großen Schritt zu einer eigenen Großserie bei Batteriezellen für automobile und industrielle Anwendungen.“

Der Varta-Konzern investiert weiterhin in den Ausbau seiner Lithium-Ionen Massenproduktion und will nach eigenen Angaben bis Ende nächsten Jahres rund 1.000 neue Stellen in Ellwangen und Nördlingen schaffen.

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