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Automatische Etikettiermaschinen zur Effizienzsteigerung der Produktionsabläufe

Automatische Etikettiermaschinen zur Effizienzsteigerung der Produktionsabläufe Auch dieses Etikett ist - nach erfolgreichem Durchlaufen der Qualitätsprüfung - denkbar.

14.01.2016

Automatische Etikettiermaschinen zur Effizienzsteigerung der Produktionsabläufe

Wer einen Blick hinter die Kulissen von Produktionsprozessen wirft, wird schnell ein Muster erkennen: Im ersten Schritt, der Arbeitsvorbereitung, werden die Produktionsdaten an die Etikettiermaschinen übergeben. Anschließend erfolgt die Verarbeitung der zeitgleich bereitgestellten Rohstoffe.

Der jeweilige Produktionsprozess beginnt und das Produkt durchläuft alle minutiös genau getakteten Produktionsschritte, bis am Ende ein fertiges Produkt den Produktionskreislauf verlässt. Spannend wird es nun genau an dieser Stelle, denn nun bauen auf Effizienz und Qualität bedachte Unternehmen auf den Einsatz von Etikettiermaschinen, die das fertige Produkt auszeichnen und so unverkennbar und verfolgbar machen. Welche Möglichkeiten dieser Kennzeichnung es gibt, soll in diesem Fachbeitrag einmal näher erläutert werden.

Etikettiersysteme für jeden Artikel

So vage wie der eingangs skizzierte Produktionsprozess auch scheinen mag, so realistisch zeigt er auch, dass der Einsatz einer Etikettiermaschine nahezu bei jedem Produkt denkbar ist, denn die Vielfalt der Etikettiertechnik macht das Aufbringen der Etiketten auf einer großen Bandbreite an Produkten möglich, wie auch die folgende Übersicht an Etikettiermaschinen zeigt:

Etikettenspender Etikettenspender fungieren als die automatisierte Variante im Rahmen der Etikettiertechnik, die auf das fertige Produkt die festgelegten Daten auf einem Etikett anbringen.
Druck-Spende-Variante Ein 2-in-1-System ist die Druck-Spende-Variante, die das Drucken und Aufbringen des Etiketts in einem Zug übernimmt. Besonders Hersteller im industriellen Serienbetrieb schätzen die integrierte Variante dieser Etikettiermaschine.
Palettenetikettierer Palettenetikettierer sind die effizienzsteigernde Möglichkeit, ordentlich zusammengetragene Produktstapel mit einem entsprechenden Etikett zu versehen. Ein Vorteil für Betriebe der Logistikbranche ist in jedem Fall die drei-Seiten-Variante, die es ermöglicht auf drei Seiten der Palette gleichzeitig die Etiketten aufzukleben. So entfällt im weiteren Arbeitsschritt auch das zeitraubende Suchen nach einem Etikett, das für die Weiterverarbeitung bzw. den Weiterversand nötig ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Logistik-Bereich wäre ohne die automatisierte Anbringung von Etiketten nicht denkbar

Der Logistik-Bereich wäre ohne die automatisierte Anbringung von Etiketten nicht denkbar. pixabay.com © PublicDomainPictures (CC0 Public Domain)

Damit Unternehmen herausfinden können, welche Technik letztlich die richtige ist, lohnt sich eine Beratung durch Profis wie vom Maschinenbauunternehmen SRD, welches beispielhaft auch Sonderlösungen für das Etikettieren von Kabeln, Beuteln, Flaschen und Kanistern bereithält. Selbst die Anforderung, dass bestimmte Produkte vor dem Verkauf extra versiegelt werden müssen, ist leistbar im Rahmen der sogenannten Faltschachtel-Etikettierung, die das Etikett über einer Ecke anbringt und so das geforderte Siegel gleich mitintegriert. Darüber hinaus produzieren Etikettiermaschinen nicht nur Etiketten im handlichen Format, sondern durchaus auch große und sogar übergroße Etiketten, die im DINA3-Format auf großen Produkten wie etwa Dämmstoffrollen leicht zu erkennen sind.

Gründe für eine automatisierte Etikettiertechnik

Jeder Mensch hat einen Ausweis. Jedes Produkt ein Etikett. So sieht die ideale Welt aus, doch der Vergleich ist gar nicht so abstrakt, wie er anfangs aussieht, denn: Mithilfe einer auf die Anforderungen des Herstellers abgestimmten Etikettiermaschine hat ein Unternehmen so einige Vorteile, denn

  • eine aussagekräftige Etikettierung von Produkten ermöglicht eine systemgestützte Weiterverfolgung der Produktwege im Logistik-Bereich. Durch die mögliche Anbindung an das Hersteller eigene ERP-System ist die Integration der automatisierten Etikettierung leicht möglich.
  • eine automatisiert angebrachte Etikettierung mithilfe einer Etikettiermaschine verhindert, dass einzelne Produkte ohne Kennzeichnung weiterverarbeitet werden oder in den Warenwirtschaftskreislauf eingehen können.
  • Etikettiermaschinen, die nicht auf eine Produktgruppe oder ein Produktformat spezialisiert sind, ermöglichen mehr Transparenz in der Warenwirtschaft aller Produktionsbereiche – und tragen daneben auch noch dem Wunsch nach Digitalisierung Rechnung.
  • Etikettiermaschinen können nicht nur Etiketten mit nützlichen Informationen aufbringen, sondern auch solche, die mit einem Blick aufs Corporate Design auch auf das Produkt, die Marke bzw. die Firma schließen lassen. In diesem Zusammenhang fungieren Etiketten als ein Marketing-Produkt, das die Marke des Betriebs stärken kann, wenn das Etikett oft genug aufgebracht wird.

In diesen Bereichen kommen Etikettiermaschinen zum Einsatz

In der Getränkeindustrie sind Etikettiermaschinen längst üblich. pixabay.com © KRiemer (CC0 Public Domain)

In der Getränkeindustrie sind Etikettiermaschinen längst üblich. pixabay.com © KRiemer (CC0 Public Domain)

Etikettiermaschinen können grundsätzlich in jedem herstellenden Betrieb zum Einsatz kommen, denn immer dort ist eine serielle Ausstattung mit Etiketten gefragt. Bekannt ist die Etikettierung beispielsweise von Getränkeflaschen. Wie weit diese Tradition schon zurückgeht, berichtet beispielsweise Johannes Pycha im Gespräch mit der Märkischen Allgemeinen. In seiner privaten Sammlung hat der gelernte Brauer nicht nur eine Etikettiermaschine, sondern auch die Erinnerung an die Zeit, in der es diese noch nicht gab, denn „als Knirps mit sechs Jahren habe ich die Etiketten auf die Falschen geklebt“, verrät er.

Doch nicht nur in der fast schon romantisch anmutenden traditionellen Braukunst spielt der Einsatz der Etikettiermaschine eine große Rolle. Auch beim Versandhandelsriesen wird auf den Einsatz der Etikettiermaschine gebaut. Aktuell gibt es Pläne zur Erweiterung des Logistikzentrums in Werne. „Ob das moderne Lager auch mit den neuen Robotern ausgestattet wird, ist noch offen. Sie könnten die sogenannten Picker ersetzen […]. Die stecken alles, was nicht schon ordentlich und sicher verpackt ist, in braune Pappkartons und schicken die Pakete weiter zur Etikettiermaschine. Entlang der Rollbänder stehen Mitarbeiter und sortieren die Pakete nach Postleitzahlen. Nach dem Tetris-Prinzip werden die Pakete dann verladen“, heißt es in einem Bericht der RuhrNachrichten, der einen Einblick in das Logistiksystem gibt.

Autor: Dörte Neitzel

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