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Fahrzeugtechnik:  Jobmotor auf Innovationskurs

16.03.2015

Fahrzeugtechnik: Jobmotor auf Innovationskurs

Im Bereich Fahrzeugtechnik, bei Autobauern und Zulieferern tut sich etwas. Die Branche gilt derzeit als Jobmotor. Grund sind steigende Importe, die Umstellung auf alternative Antriebsmethoden sowie die Arbeit am Automobil der Zukunft. Das Auto, wie wir es heute kennen, wird es in der Zukunft nicht mehr geben. Es wird besser sein, Ingenieure und Hersteller arbeiten bereits daran.

Bereits heute sind die Fahrzeuge, in denen wir uns täglich fortbewegen mit modernster Technik ausgestattet. Sensoren, Kameras und Scanner unterstützen den Fahrer. Sie machen das Autofahren sicherer. Schon heute kann das Auto selbstständig den Abstand zu Vorder- und Hintermann messen, es kann beschleunigen und bremsen. Einparken kann der Assistent mittlerweile ebenfalls allein. Dass das nur der Anfang ist, ist keine Utopie.

Sensoren, Kameras und Scanner: Mobilität verändert sich

Das klingt als könne das moderne Fahrzeug viel. Trotz modernster eingebauter Technik gibt es jedoch Grenzen. Weiter als ein paar Meter reicht kein Sensor. Ein liegengebliebenes Auto hinter der nächsten Kurve? Das wird nicht erkannt. Hier ist weiterhin das Eingreifen des Fahrers erforderlich. In wenigen Jahren soll das nicht mehr nötig sein. Verschiedene Fahrzeughersteller sowie die Technologieunternehmen Apple und Google arbeiten bereits emsig an selbstfahrenden Fahrzeugen.

Noch klingt autonomes Fahren wie Zukunftsmusik. Die Technik ist noch nicht ausgereift. Fahrzeuge mit eingebauter Bosch-Technologie können beispielsweise schon heute selbstständig auf der Autobahn fahren. In Innenstädten ist das bisher undenkbar. Zu viele Informationen müsste die im Fahrzeug eingebaute Technik auswerten, um entsprechend der Situation reagieren zu können. Dazu ist sie nach heutigem Stand noch nicht in der Lage.

Ebenfalls nach Zukunft klingt eine Innovation aus dem Hause Audi, das intelligente Licht. Früher gab es Glühbirnen, dann wurde das Xenon-Licht als echte Neuerung angepriesen. Das ist schon lange her. Die Technik hat sich weiterentwickelt. Das neue Licht am Fahrzeug reagiert nun allein auf die Straßenverhältnisse und den Verkehr. Mittels GPS kennt das Licht am Fahrzeug den bevorstehenden Streckenverlauf. Es leuchtet Kurven aus. Dank eigener Sensoren reagiert es auf andere Fahrzeuge und Fußgänger. So wird abgeblendet, damit niemand geblendet wird. Durch die eingebauten LEDs ist das Licht schon heute energieeffizienter als es noch vor wenigen Jahren war.

Fahrzeugtechnik: Eine Branche der Zukunft

Lange Zeit tat sich wenig auf dem Arbeitsmarkt im Bereich der Automobilbranche. Speziell Mitarbeiter in der Fahrzeugfertigung hatten mit Stellenstreichungen und Kurzzeitarbeit zu kämpfen. In jüngerer Zeit hat sich das geändert. Die gesamte Branche erlebt einen Aufschwung. Es werden wieder mehr Fahrzeuge verkauft, vor allem auf dem außereuropäischen Markt. Das Gleiche passiert im Bereich der Zulieferbetriebe. Dieser Aufschwung macht sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Es sind wieder mehr Stellen zu vergeben.

Gesucht werden nicht ausschließlich die Schrauber von früher. Heute sind kreative und innovativ denkende Köpfe gefragt. Handwerk und IT haben im Automobilbereich ein Bündnis geschlossen. Das Ziel ist klar, das Fahrzeug der Zukunft auf den Weg bringen und neue Standards definieren. Hierfür wird nach geeigneten Mitarbeitern gesucht. Die kommen nicht ausschließlich aus dem akademischen Bereich, wie ein Blick auf die aktuell offenen Stellen zeigt, die auf dem Jobportal Stepstone ausgeschrieben sind.

Bild: Mobility by Matthias Ripp/ FLicker

Autor: Kathrin Irmer

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