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Ratgeber Tablet: Wer nutzt es wann und worauf muss beim Kauf geachtet werden?

26.11.2015

Ratgeber Tablet: Wer nutzt es wann und worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Auf dem Wunschzettel steht ein Tablet. Für den 16-Jährigen keine unlösbare Hürde, doch für seine Eltern oder gar Großeltern ist es manchmal gar nicht so leicht, das passende technische Gerät im Markt ausfindig zu machen, das genau die Wünsche des technisch versierten Nachwuchses erfüllen kann. Grund genug, einmal genau hinzusehen, welche Möglichkeiten es gibt und worauf beim Kauf zu achten ist.

Zunächst einmal soll hier kurz beleuchtet werden, was ein Tablet eigentlich ist. Ein Tablet kann (mit der entsprechenden Ausrüstung) eine gute Mischung aus Laptop, E-Book-Reader und Smartphone sein. In der Regel ist das Tablet eine zusätzliche Anschaffung, nur selten werden dafür die anderen technischen Geräte abgeschafft. Vielmehr wird es in der Praxis als Ergänzung des technischen Equipments betrachtet. Ob das so bleiben wird, bleibt abzuwarten, denn das Tablet sagt mit einer immer besser werdenden Leistungsfähigkeit Notebooks zunehmend den Kampf an. Auch zusätzliche Tastaturen werden mittlerweile auf dem Markt angeboten, die auch beim Tippen für höchsten Komfort sorgen.

Tablet

Wer das Tablet häufig unterwegs nutzen möchte, sollte auf eine leichte Variante mit gutem Akku setzen. (Bild: pixabay.com © Unsplash)

Ein Blick in die Statistik: Nutzungsfrequenz, Art der Nutzung, Trends
Tablets stellen die neue Art der Abendgestaltung dar. Davon könnte man ausgehen, wenn man einen Blick auf die Nutzungszeiten wirft, die zwischen 17 und 23 Uhr zwischen 71,2 Prozent und 72,6 Prozent liegen. Zwischen ein Uhr und sechs Uhr morgens hingegen wird das Tablet kaum genutzt. Die Nutzungshäufigkeit liegt hier zwischen 4,1 Prozent und 4,9 Prozent. Ab sechs Uhr steigt die Nutzungshäufigkeit dann an – bis zum Peak ab 17 Uhr. (Quelle)

Und was bedeutet das für die Nutzungsarten? Es scheint fast so, als wäre das Tablet in erster Linie für den privaten Zeitvertreib geeignet. Die weniger hoch frequentierten Zeiten zwischen neun bis 17 Uhr hingegen sprechen dafür, dass das Tablet auch in der Geschäftswelt genutzt wird, vielleicht sogar als praktische und leichte Alternative zum Laptop in das eine oder andere Meeting mitgenommen wird. Der Hauptnutzen jedoch liegt im privaten Bereich. Das bestätigt auch eine Studie des Marktforschungsinstituts Goldmedia Custom Research GmbH.

Diese brachte folgende Ergebnisse zu Tage:

  • Auch im Tablet-Zeitalter ist der Sharing-Trend angekommen. 36 Prozent der Befragten nutzen das Gerät gemeinschaftlich.
  • Die meisten nutzen das Tablet zuhause und im eigenen W-LAN-Netz, was die These der hauptsächlich privaten Nutzung einmal mehr unterstreicht.  
  • Die Art der Nutzung scheint die These zu untermauern, dass das Tablet als Ersatz für das Laptop dient, doch übernimmt es auch Funktionen des Smartphones: 41 Prozent der Befragten nutzen es für Internet-Aktivitäten, 30 Prozent für Social-Media, 24 Prozent zum Versenden von E-Mails und 19 Prozent zur Nutzung des Orga-Tools.
  • Die Top-3-Anbieter unter den Befragten sind Apple (36 Prozent), Samsung (22 Prozent) und Acer (neun Prozent). Asus, Lenovo, Sony, Dell und Microsoft knacken nicht mal die Fünf-Prozent-Hürde.

Darauf ist beim Kauf eines Tablets zu achten
In erster Linie bietet es sich an, im Internet einen umfassenden Preisvergleich durchzuführen. Gerade wer sich unsicher ist, welche Marke und welches Modell gewählt werden soll, kann so einen ersten preislichen Einblick erhalten. Bei Comtech liegen beispielsweise die Preise für Apple-Geräte zwischen 269 und 1199 Euro. Die Preisspanne ist also recht groß, sodass auch folgende Aspekte verglichen werden müssen:

1.) Auflösung: Experten raten zu einer Minimal-Auflösung von 1024 Bildpunkten, denn das ist der Wert, auf den viele Webseiten (in der Breite) optimiert sind.

Laptop

Das Windows-Betriebssystem erkennt man leicht an den großen Kacheln.

2.) Betriebssystem: In der Regel muss sich der Tablet-User entscheiden, ob er auf iOS, Android oder Windows setzen möchte – und wählt damit im Grunde schon die Marke vorweg. Das heißt, wer sich für ein Apple-Tablet entscheidet, wird das iOS-Betriebssystem nutzen. Android, das freie Betriebssystem aus dem Hause Google, ist hingegen stärker im Gebrauch. Das Windows-Betriebssystem wirkt fast ein wenig zu üppig, denn die Kacheln der Touch-Optimierung treten hier stark in den Vordergrund. Selbst Experten wagen kein Fazit darüber, welches Betriebssystem nun letztlich empfehlenswert sei. Einer Statistik zufolge entscheide jedoch häufig das Betriebssystem des Handys darüber, was dem User gefällt, denn nur wenige möchten sich in punkto Usability umstellen. Oft ist auch der Preis ausschlaggebend.

3.) Bildschirmgröße: Wie bereits die eingangs erwähnte Statistik gezeigt hat, wird das Tablet zum Privatgebrauch verwendet. Doch auch dieser kann variieren. Wer Filme schauen möchte oder gerne und oft Spiele spielt, der setzt auf einen größeren Bildschirm als ein Nutzer, der das Tablet als Alternative zum Smartphone nutzt, E-Mails schreibt und den Kalender pflegt. Die Bildschirmgrößen liegen zwischen sieben und zehn Zoll.

4.) Gewicht und Akku: Diese klassischen und einfachen Vergleichspunkte sollten Interessierte insbesondere dann in den Blick nehmen, wenn es um den Ort der Nutzung geht. Dabei gilt: Wer das Tablet oft mitnimmt, braucht einen besseren Akku, möchte aber ein leichtes Gerät.

5.) Technisches: W-LAN und Bluetooth sollten mittlerweile in jedem guten Tablet zum Standard gehören. Ein USB-Anschluss ermöglicht zudem rasche Datenübertragung, ein HDMI-Anschluss fungiert als Schnittstelle für Audio- und Videodaten.

Autor: Kathrin Irmer

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