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Bild: Continental Hauptverwaltung/ Continental AG

| von Dörte Neitzel

Für die Auswahl und Bewertung ihrer Lieferanten hat Continental den Dienstleister Eco Vadis beauftragt, auf Basis von standardisierten Fragebögen eine kontinuierliche Nachhaltigkeitsbewertung bestehender sowie potenzieller Lieferanten durchzuführen. Bis Ende 2017 will Continental bereits 200 Lieferanten und damit mehr als 80 Prozent des Rohstoff-Einkaufswertes bewertet haben.

Nachhaltige Lieferkette

Ein weiteres Projekt zur Analyse der Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Naturkautschuk befindet sich in Vorbereitung. Das Projekt betrifft die Divisionen Reifen und ContiTech und ist darauf ausgelegt, zusammen mit ausgewählten bestehenden Lieferanten die Nachverfolgung der Lieferkette von den Kautschuk-Bauern bis hin zu den Serienprodukten sicherzustellen. Das Ziel ist sowohl ein ressourcenschonender Umgang mit der Natur und somit die Vermeidung, dass weiterer Regenwald abgeholzt wird, auch soll die Einkommenssituation der Kautschuk-Bauern insgesamt verbessert werden.

Im Konzerneinkauf von Continental koordiniert ein Sustainability Management unter anderem die Nachhaltigkeitsbewertung der Lieferanten. Nachhaltigkeit wird so zu einem wesentlichen Auswahl- und Weiterentwicklungskriterium gegenüber den Lieferanten.

Verweigerer können ausgeschlossen werden

Im Fall von nicht nachhaltigem Handeln seitens der bestehenden Lieferanten wird Continental diese in Zukunft zu einer entsprechenden Umorientierung auffordern. Langfristig kann nicht nachhaltiges Handeln dann sogar zu einem Ausschluss einzelner Lieferanten führen.

 

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