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Bild: Flughafen Frankfurt / Fraport AG

| von Dörte Neitzel

Unternehmen, die auf eine nachhaltige Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen setzen, beziehen neben ökonomischen auch soziale und ökologische Kriterien in ihre Kaufentscheidungen ein.

Von Hessischem Umweltministerium initiiert

„Mit diesem Umdenken leisten sie einen zentralen Beitrag, Veränderungen im Produzenten- und Konsumentenverhalten anzustoßen, das Angebot an umweltfreundlichen Waren und Dienstleistungen zu erhöhen und faire Arbeitsbedingungen im globalen Maßstab zu verankern“, erklärte Staatsministerin Priska Hinz. Die Produktion, Nutzung und Entsorgung von Gütern sowie Erbringung von Dienstleistungen seien wesentliche Elemente zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung auf regionaler und überregionaler Ebene.

Verknüpfung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Aspekte

Stellvertretend für die Fraport AG unterzeichnete Gerhard Dernbecher vom Unternehmensbereich „Zentraler Einkauf und Bauvergabe“ die Zielvereinbarung mit dem Umweltministerium. Er merkte an: „Für die Fraport AG ist Nachhaltigkeit bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen nichts Neues. Seit Jahren bemühen wir uns beim Einkauf in ständig zunehmendem Maße um die sinnvolle und effiziente Verknüpfung wirtschaftlicher sowie sozialer und ökologischer Aspekte.“ So sei zum Beispiel die neue Unternehmenszentrale gänzlich im Sinne von Nachhaltigkeit realisiert und von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. im Jahr 2013 dafür mit einem Zertifikat in Gold ausgezeichnet worden.

Große Einkaufsmacht

„Die nun erfolgte Unterzeichnung der Zielvereinbarung ist nochmal ein klares Bekenntnis der Fraport AG zu dieser bewährten Vorgehensweise. Wir verpflichten uns damit aber auch, die in der Vergangenheit eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung nachhaltiger Beschaffung ständig kritisch zu überprüfen und dies auch zu dokumentieren“, so Dernbecher. Darüber hinaus könne die Beteiligung der Fraport AG an dem Aktionsbündnis eine positive Signalwirkung für andere Unternehmen haben. „Fraport verfügt bei der Beschaffung über langjährige und vielfältige Erfahrungen, die wir als engagierte Impuls- und Ideengeber gerne in das Projekt einbringen. Außerdem verfügt unser Unternehmen über ein beträchtliches jährliches Einkaufsvolumen von rund 750 Millionen Euro und gehört damit zu den großen Einkäufern in Hessen.“