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Einkauf Radarsensoren für Flüssigkeiten und Schüttgüter

Einkauf Radarsensoren für Flüssigkeiten und Schüttgüter

Einkauf Radarsensoren für Flüssigkeiten und Schüttgüter

Radarsensoren sind überall dort im Einsatz, wo die Füllstände von Flüssigkeiten oder Schüttgütern in Behältern kontinuierlich und berührungslos gemessen werden sollen. Um den richtigen Sensor für die eigene Anwendung zu finden, sind einige Parameter zu beachten.

Radarsensoren bieten den Vorteil, dass sie sehr universell zur Füllstandmessung von Flüssigkeiten und Schüttgütern eingesetzt werden können. Da die Leistungsfähigkeit der Sensoren insbesondere durch die Größe der Antenne bestimmt wird, ist es sinnvoll, möglichst große Prozessanschlüsse einzusetzen, da damit eine deutlich bessere Signalfokussierung erzielt wird. Die teilweise etwas höheren Kosten werden durch die deutlich höhere Leistungsfähigkeit mehr als kompensiert.

Die universellen Einsatzmöglichkeiten und die Unabhängigkeit gegenüber unterschiedlichen Prozesseinflüssen machen die Radartechnik ideal für den Einsatz in der Chemie und Petrochemie. Hier stehen unterschiedliche Materialien für Dichtungen und Prozessanschlüsse zur Verfügung, die der Anwendung entsprechend ausgewählt werden können. PTFE-gekapselte Antennensysteme ermöglichen hier einen sehr universellen Einsatz der Sensoren, ohne dass eine spezielle Beständigkeit der Werkstoffe beachtet werden muss.

Einkauf Radarsysteme

Der VEGAPULS 64 bietet kleine Prozessanschlüsse auch für kleine Tanks oder bei beengten Platzverhältnissen.

Funktion und Eigenschaften von Radarsensoren

Radarsensoren senden kurze Mikrowellensignale aus, die von dem zu messenden Medium reflektiert werden. Der Zeitraum, bis die Signale wieder vom Antennensystem empfangen werden, wird gemessen und anschließend in den Abstand zur Füllgutoberfläche umgerechnet. Durch den Abgleich auf die bestehende Behälterhöhe wird der aktuelle Füllstand ermittelt und als standardisiertes Signal ausgegeben.

Mit Radarsensoren lassen sich durch eine modifizierte Anordnung der Sensoren extreme Füllstandmessungen realisieren. So können zum Beispiel über eine abgesetzte Antenne extrem heiße Medien, wie flüssiger Stahl oder heiße Schlacke, gemessen werden. Das berührungslose Messverfahren bietet hier vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Wo Radarsensoren schwerpunktmäßig zum Einsatz kommen

In der Vergangenheit kam die Radarmesstechnik vor allem in der Chemie und Petrochemie zum Einsatz. Heute wird sie in allen Industriebereichen verwendet. Die Einsatzgebiete reichen vom Abwasserbereich bis zur Lebensmittelherstellung. Auch im Schüttgutbereich messen die Sensoren Baustoffe, Zement, Kalk bis hin zu Lebensmittel, wie Getreide, Mehl oder Zucker.

Da die Signalfokussierung eines Radarsensors durch die Sendefrequenz und die Antennengröße bestimmt wird, kann durch eine höhere Frequenz eine deutlich bessere Signalfokussierung erreicht werden. Je besser die Signalfokussierung, desto geringer sind die Einflüsse durch Behältereinbauten, wie Rührwerke, Anhaftungen an der Behälterwand oder mechanische Einbauten im Behälter. Das erhöht die Zuverlässigkeit und reduziert den Aufwand der Inbetriebnahme.

 

 

Einkauf Radarsensoren

Typische Anwendungen für die kontinuierliche Füllstandmessung sind Prozesstanks, Lagertanks oder Silos.

 

Radarsensoren können sowohl für Flüssigkeiten als auch für Schüttgüter eingesetzt werden. Die Geräte unterscheiden sich in vielen Fällen hinsichtlich der verwendeten Antennensysteme, Elektronik­ausführung und verwendeten Softwarealgorithmen zur Signalverarbeitung. Um eine zuverlässige Funktion zu gewährleisten, sind die Geräte entsprechend ihrer Anwendung auszuwählen.

Fazit

Radarsensoren überzeugen durch das berührungslose Messprinzip und arbeiten wartungsfrei. Die Messwerte sind langzeitstabil und unbeeinflusst von veränderlichen Prozessbedingungen. Gegenüber vielen anderen Messprinzipien bietet die Radartechnik deshalb wesentliche Vorteile.

Autoren: Jürgen Skowaisa, Produktmanager Radar bei VEGA, Kathrin Irmer

Bilder: VEGA


Checkliste für den Einkauf von Radarsensoren für Flüssigkeiten und Schüttgut

 

 

 

Haken

Messbereich bis 120 m für Füll- und Abstandmessungen

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Messabweichung ± 5 mm

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Prozessanschluss (Gewinde ab ¾”, Flansche ab DN50)

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Prozessdruck bis 160 (bar)

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Prozesstemperatur 450 (°C)

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Umgebungstemperatur 80 (°C)

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Lagertemperatur 80 (°C)

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Transporttemperatur 80 (°C)

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Betriebsspannung 12 (V)

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Werkstoffe PTFE, PEEK, V4A, Sonderwerkstoffe

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Gehäuseausführungen Kunststoff, Aluminium, Edelstahl

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Elektronikausführungen 4 … 20 mA/ HART, Profibus PA, Foundation Fieldbus FF

Haken

Zulassungen ATEX, FN, CSA, … für Gas- und Schüttgutanwendungen


Drei Fragen an… Rüdiger Jacobs, Pleiger Maschinenbau GmbH & Co. KG

Für welche Anwendung kaufen Sie Radarmesstechnik ein und in welchem Umfang?

Wir setzen die Radarsensoren im Bereich Schiffbau für die Füllstandmessung in Cargotanks für Medien wie Bitumen oder Schweröl ein. Hier nutzen wir den Vorteil der berührungslosen Messung, durch die ein  Verkleben der Sensoren vermieden wird. Ein weiterer Einsatzfall war die Wasserdistanzmessung für ein Windturbineninstallationsschiff, wobei das Heben und Senken des Schiffes erfasst wird.

Welche Parameter sind beim Einkauf der IT-Racks für Sie wichtig?

Wichtig für envia TEL sind eine hohe Qualität, Vollständigkeit und Unversehrtheit der Lieferung, verbindliche und kurze Lieferzeiten sowie ein verlässlicher Logistikpartner. Denn die Aufgabe von Rittal ist erst dann erledigt, wenn der Schrank seinen Stellplatz eingenommen hat.

Wie wichtig ist die einfache Erweiterbarkeit für Sie?

Einfache Erweiterbarkeit spielt eine untergeordnete Rolle, denn das ist nicht das Tagesgeschäft. Schnellverschlüsse sind von Vorteil, werden aber eher wenig genutzt. Hier relativiert sich der Zeitgewinn. Fehlende Erweiterbarkeit darf aber nicht zum Hemmnis werden.


Einkaufsführer in Zusammenarbeit mit VEGA Grieshaber KG

Die VEGA Grieshaber KG ist ein international tätiges Unternehmen für die Messung von Füllstand, Grenzstand und Druck bei industriellen Herstellungsprozessen und wurde im Jahr 1959 von Bruno Grieshaber in Wolfach gegründet. VEGA ist in über 80 Ländern mit Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern aktiv und beschäftigt weltweit mehr als 1 250 Mitarbeiter, 600 davon am Hauptsitz in Schiltach. Hier ent-stehen seit fast 60 Jahren Lösungen für Messaufgaben in der Prozessautomatisierung. Mehr unter: www.vega.com/radar.

Autor: Dörte Neitzel

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