Prokrastination: 6 Tipps gegen die Aufschieberitis
11.01.2018

Prokrastination: 6 Tipps gegen die Aufschieberitis

Schieben Sie auch wichtige Aufgaben ständig aufschieben: Das kommt Ihnen bekannt vor? Mit diesen Tipps kriegen Sie die eigene Aufschieberitis in den Griff.

Prokrastination heißt es, wenn man große oder kleine Aufgaben regelmäßig bis zur letzten Minute aufschiebt. Dabei prokrastinieren Menschen aus unterschiedlichen Gründen: „Im schlimmsten Fall haben sie Depressionen oder Erwachsenen-ADHS“, zitiert Impulse Online den Experten für Prokrastination, Daniel Hoch. Oft sei aber die natürliche Faulheit des Menschen der Grund und der Hintergedanke, dass man ja eigentlich noch ganz viel Zeit hat. Und dann ist die Deadline plötzlich ganz nah. Es könne aber auch die Angst vor den Auswirkungen sein, etwa bei einem Arztbesuch.

Diese 7 Tipps helfen gegen Prokrastination

  1. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung

Hören Sie auf, sich was vorzumachen. Geben Sie zu, dass Sie Dinge (zu) häufig aufschieben. Danach heißt es aber am Ball bleiben, denn nur Sie allein können Ihr Verhalten ändern.

  1. Erledigen Sie Unangenehmes zuerst

Machen Sie eine Rangliste, in der Sie die unangenehmsten Erledigungen ganz oben hin schreiben. Dann beginnen Sie morgens mit der Aufgabe, die ganz oben steht. So haben Sie diese möglichst früh abgehakt und können sich auf die schönen Dinge am Tag konzentrieren.

  1. Suchen Sie sich den richtigen Verbündeten

Suchen Sie sich eine vertraute Person, die Sie mit klaren Worten an Ihre Aufgaben erinnert, Ihnen aber gleichzeitig nicht böse ist, wenn Sie die Aufgabe doch nicht erledigt haben. Meiden Sie aber Mitarbeiter, Freunde oder Geschäftspartner, die selbst auch gerne mal etwas aufschieben.

  1. Erstellen Sie einen Plan

Machen Sie sich am besten am Abend vorher schon eine Liste mit den Aufgaben, die am nächsten Tag anstehen. Dann können Sie am folgenden Tag gleich losstarten. Freuen Sie sich über jeden Haken, den Sie hinter ein To Do setzen können.

  1. Nicht ablenken lassen

Die beliebtesten Möglichkeiten, seine Aufgaben aufzuschieben sind in Schwätzchen auf dem Flur, noch eben checken, was bei Facebook los ist oder eine „dringende“ WhatApp beantworten. Anders, als viele denken, sind Handy und soziale Medien nicht der Grund für die Ablenkung, sondern einfach eine weitere Möglichkeit, seine eigentlichen Aufgaben hinten an zu stellen.

  1. Keine Ausreden mehr

„Keine Zeit“, „Nicht so wichtig“ oder „Passt morgen besser“ sind die beliebtesten Ausreden. Hören Sie auf damit! Legen Sie stattdessen ein wenig Disziplin an den Tag und erledigen Sie die Aufgabe jetzt. Danach werden erleichtert sein!

Bild: Korta/Fotolia.de

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