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No-Deal Brexit: Das sind die Notfallpläne der Unternehmen

Bild: BMW

04.02.2019

No-Deal Brexit: Das sind die Notfallpläne der Unternehmen

Zwei Monate vor dem geplanten Brexit ist immer noch nicht klar, ob es einen EU-Austritt mit oder ohne Abkommen geben wird. Unternehmen beginnen mittlerweile mit dem Countdown ihrer Notfallpläne. Wir sagen, was sie planen.

Ein harter Brexit, also ein EU-Austritt Großbritanniens ohne Abkommen hätte erhebliche Folgen für die Wirtschaft, darin sind sich alle Experten einig. Nicht nur wären von einem auf den anderen Tag Zölle fällig, es wären auch Grenzkontrollen erforderlich. Diese verursachen wiederum Kosten und Zeitverzögerungen. Just-in-time-Lieferungen wären so ersteinmal nicht mehr möglich.

Produzierende Unternehmen besonders betroffen

Besonders betroffen wären britische und internationale Konzerne, die in Großbritannien produzieren. Sie fürchten jetzt schon um ihre Lieferketten. Einen Vorgeschmack gab es bereits: Im vergangenen Jahr ist die Autoproduktion im Vereinigten Königreich um gut neun Prozent eingebrochen.

Brexit-Notfallpläne auslösen

In einem Interview mit Spiegel Online rät Michael Hüther, Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln): “Unternehmer, löst eure Notfallpläne aus!” Genau diese haben etliche Firmen bereits in der Schublade liegen, ob Mittelständler oder Großkonzerne aus.

Von Airbus bis Sony: Das sind die Brexit-Notfallpläne im Detail

Laut der britischen Handelskammer BCC haben bereits Tausende Firmen aus allen Branchen ihre Notfallpläne für einen ungeordneten Brexit erstellt. 35 davon hätten diese sogar bereits aktiviert. Die bisher bekannt gewordenen Pläne seien jedoch nur die “Spitze des Eisbergs”, zitiert die Zeitung The Guardian die Kammer .

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Der Luft- und Raumfahrtkonzern droht mit der Schließung von Fabriken, wenn es zu einem harten Brexit kommt. Dann müsse Airbus möglicherweise “sehr schädliche Entscheidungen für Großbritannien treffen”, so Konzernchef Tom Enders jüngst. Es gebe in der Welt viele Länder, die gern Tragflächen für Airbus bauen würden. In Großbritannien bündelt Airbus fast seinen gesamten Tragflächenbau, das heißt Zulieferteile müssen importiert werden, anschließend gehen die Tragflächen wieder in alle Welt.

Bild: Airbus

Autor: Dörte Neitzel

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