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Ganz im Zeichen von „Druckluft 4.0“

Mader

20.11.2018

Pay-per-Use: Druckluft nur nach Verbrauch zahlen

Mit der Pay-per-Use-Lösung von Mader werden Druckluftkosten erstmals zu einem komplett variablen, von der Produktionsmenge abhängigen Budgetposten. Investitions-, Wartungs- und sonstige Servicekosten für die Druckluftanlage entfallen vollständig.

Bezahlt wird der tatsächliche Druckluftverbrauch, der anhand real gemessener Werte erfasst wird. Der Leinfeldener Druckluft- und Pneumatikspezialist bietet das neue Bezahlmodell unabhängig von der Wahl des Kompressorenherstellers an. Realisiert wird die Lösung in Kooperation mit dem unternehmenseigenen Spin-off LOOXR, das die Software zur Erfassung des Druckluftverbrauchs und Überwachung des Druckluftsystems liefert. 

„Druckluft wird zukünftig pro Kubikmeter bezahlt, der Kunde muss sich bis zu sechs Jahre lang um nichts mehr kümmern, hohe Investitionen entfallen komplett“, ist Peter Maier, geschäftsführender Gesellschafter bei Mader, überzeugt. Auf die Frage, wie sich der Mader-Weg von anderen Pay-per-Use-Modellen am Markt unterscheidet, nennt er die Herstellerunabhängigkeit als wichtigen Faktor. „Wir agieren markenunabhängig und bieten unserem Kunden die Kompressorstation an, die am besten zu seinem Bedarf passt“, so Maier. Darüber hinaus gäbe es bei Mader keine monatlichen Mindestabnahmemengen und die Abrechnung basiere auf real gemessenen Werten.

Die erfassten Realwerte der Druckluftanlage werden nicht nur zur Cent genauen Abrechnung genutzt, sie sind auch die Basis für die permanente Überwachung und Analyse des Druckluftsystems.

Mader Pay per Use

Viel fürs Geld – im Druckluft-Kubikmeterpreis sind das Druckluftsystem, Predictive Maintenance, Wartung und Service, der 24-Stunden-Notdienst, das LOOXR Online-Portal und die kostenlose Nutzung der Abwärme enthalten. (Bild: Mader)

 

Mittels Sensorik und Messtechnik werden Messwerte aus dem Druckluft- und Pneumatiksystem erfasst und auf DSGVO-konformen Servern in Europa gespeichert. Über das LOOXR Online-Portal sind die Daten in Echtzeit überall abrufbar. Dank automatisierter Analyse der erfassten Messdaten ließen sich Handlungsempfehlungen für die vorausschauende Wartung und die energetische Optimierung des Druckluftsystems ableiten, so das Unternehmen. „Dabei geht es um ganz konkrete Optimierungsmaßnahmen basierend auf tatsächlich gemessenen Daten“, betont Werner Landhäußer, verantwortlich für LOOXR, einem Spin-off von Mader, das sich die Digitalisierung der gesamten Druckluftkette zur Aufgabe macht.

Sorgenfrei und sicher

Für den Pay-per-Use-Kunden von Mader heißt das nach Aussage von Maier: Der Kunde müsse sich um nichts mehr kümmern, die Versorgung mit Druckluft sei jederzeit gesichert – etwaige Probleme im Druckluftsystem würden dank Monitoring und professioneller Smart-Data-Analyse bereits im Vorfeld vorhersagbar. „So können wir rechtzeitig eingreifen und einen Ausfall verhindern.“ Regelmäßige Wartungen nach Herstellervorgaben mit Original-Ersatzteilen seien selbstverständlich auch im Kubikmeterpreis enthalten.

Mehr Nachhaltigkeit

Bezahlt mache sich das Pay-per-Use-Modell auch in Sachen Nachhaltigkeit. Kunden würden eine optimal auf ihren Bedarf abgestimmte, energieeffiziente Druckluftanlage erhalten. Das Unternehmen geht davon aus, dass im Vergleich zu älteren Bestandsanlagen bei vielen Kunden bis zu 50 Prozent der Energiekosten eingespart werden könnten, u.a. weil die empfohlenen Kompressoren mit Wärmerückgewinnungssystemen ausgestattet sind. „Die Abwärme kann der Kunde kostenfrei nutzen, z.B. für die Heizung oder als Prozesswärme“, erläutert Maier.

Konkrete Benchmark-Zahlen sollen zudem einen direkten Abgleich der eigenen Verbrauchswerte mit vergleichbaren Anwendern ermöglichen. „Das motiviert viele, das eigene Druckluftsystem über den Kompressor hinaus zu optimieren“, sagt Maier. Konkrete Handlungsempfehlungen zur Senkung des Druckluftverbrauchs liefere LOOXR gleich mit.

Für alle Zielgruppen

Mit der Pay-per-Use-Lösung von Mader soll Druckluft erstmals zu einem variablen, direkt von der Produktionsmenge abhängigen Budgetposten werden, was besonders Geschäftsführer und Controller überzeugen dürfte. Umwelt- und Energiemanagementbeauftragte könnten von der Transparenz in Sachen Druckluftverbrauch und den leicht zugänglichen Informationen für das eigene Audit-Berichtswesen profitieren. Für Instandhaltungsleiter könnten die absolute Versorgungssicherheit im Druckluftbereich und der vergleichbar geringe Aufwand mit der Druckluftanlage entscheidend sein.

 

Autor: Kathrin Irmer

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