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Die größten Energieversorger in Deutschland

Die größten Stromversorger Deutschlands

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Erdgas-Kombiblöcke F und G sowie für die Gasturbine K1 am RWE-Standort Gersteinwerk in Werne
Platz 5: RWE. RWE mit Sitz in Essen ist mittlerweile nur noch fünftgrößter Energieversorger in Deutschland, ist aber auch in anderen Ländern, etwa Belgien, Großbritannien, Österreich, Tschechien, Türkei, Taiwan und den USA, aktiv. Der Umsatz betrug 2023 rund 28,6 Milliarden Euro (2022: 38 Milliarden Euro). RWE setzte in der Vergangenheit stark auf Atom- und Kohlekraftwerke und klagte gegen den jeweiligen Ausstieg aus den Technologien – sowohl gegen Deutschland (Atomausstieg) also auch die Niederlande (Kohleausstieg).
RWE
Vattenfall
Platz 4: Vattenfall. Mit rund 18,08 Mrd. EUR schafft es Vattenfall auf Platz vier unter den größten Energieversorgern in Deutschland. Zum Vergleich: 2023 standen noch 31,26 Mrd. EUR Umsatz auf dem Zettel. Das in Berlin ansässige Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der schwedischen Vattenfall. Der Energieriese betreibt hierzulande Heiz- und Pumpspeicherkraftwerke als auch Laufwasserkraftwerke. In Berlin betreibt Vattenfall eine Hochtemperatur-Wärmepumpe für ein Nahwärmenetz und dem Namen QWARK3.
Vattenfall
Windpark Lentföhrden von EnBW
Platz 3: EnBW. Auf dem dritten Rang der größten deutschen Energieversorger bleibt auch 2025 EnBW mit einem Umsatz von 34,39 Mrd. EUR. Zum Vergleich: 2022 waren es noch 56 Mrd. EUR. Bis zum Atomausstieg betrieb das Unternehmen die Kernkraftwerke Philippsburg, Obrigheim und Neckarwestheim. Standorte von EnBW-Kohlekraftwerken in Deutschland sind Heilbronn, Lippendorf, Rostock, Walheim, Karlsruhe und Altbach/Deizisau. Hinzu kommen Wasserkraftwerke, beispielsweise am Ober- und Hochrhein, an der Iller und am Neckar. EnBW ist zudem einer der größten Betreiber von Windparks, sowohl onshore als auch offshore, als auch Solarparks. EnBW forciert stark den Ausbau einer Ladeinfrastruktur für Elektroautos.
EnBW
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Uniper Kraftwerk Datteln 4 mit Schleusenpark Henrichenburg
Platz 2: Uniper. Nummer zwei bleibt Uniper. Das Unternehmen ist börsennotiert und entstand 2014 durch die Abspaltung der konventionellen Stromerzeugung von Eon. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf produziert Energie also mit Öl-, Gas- und Kohlekraftwerken. In Schweden betreibt Uniper darüber hinaus drei AKW. Mit einem Umsatz von 60,96 Mrd. EUR liegt der Umsatz deutlich unter den 69,6 Mrd. EUR aus dem Jahr 2024. Aber auch, wenn sich der Abstand zur Nummer zwei damit verringert hat, bleibt Uniper auf dem ersten Platz unter Deutschlands größten Energieversorgern. Allerdings ist das Unternehmen seit 2022 als Folge der Energiekrise durch den Angriff Russlands auf die Ukraine vollständig im deutschen Staatsbesitz, da die Stromerzeugung aus Russland wegfiel und das Gasfeld Juschno-Russkoje ebenfalls unter die Sanktionen fiel. Juniper war bis zu seinem Ausstieg 2016 im Konsortium rund um Nordstream 2 beteiligt.
P.S.DES!GN - stock.adobe.com
Eon Netzgebiet von Avacon, einer Eon-Tochtergesellschaft, die im Raum Niedersachsen aktiv ist
Platz 1: Eon. Das Essener Unternehmen ist nach Umsatz der größte Energieversorger Deutschlands 2025. 78,7 Mrd. EUR standen 2025 auf der Umsatzrechnung, nach 80,1 Mrd. EUR im Jahr zuvor. Eon konzentriert sich auf erneuerbare Energien sowie den Rückbau der deutschen Atomkraftwerke. 2018 übernahm Eon die RWE-Tochter Innogy, 2019 kam das Bio-Gas-Geschäft von Wingas aus Kassel hinzu. Einen nicht unerheblichen Anteil am Umsatz hat zudem das Geschäft mit Energienetzen.
Eon
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Erdgas-Kombiblöcke F und G sowie für die Gasturbine K1 am RWE-Standort Gersteinwerk in Werne
Vattenfall
Windpark Lentföhrden von EnBW
Uniper Kraftwerk Datteln 4 mit Schleusenpark Henrichenburg
Eon Netzgebiet von Avacon, einer Eon-Tochtergesellschaft, die im Raum Niedersachsen aktiv ist
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