Eine alte blaue Gehaltsabrechnung

Welcher Betrag steht bei Einkäufern auf der Lohnabrechnung? Der Gehaltsreport 2021 hat es herausgefunden. (Bild: Wissmann Design/Adobestock)

Wie viel verdienen Beschäftigte im Einkauf auf unterschiedlichen Positionen und in verschiedenen Branchen?

Gerade für Einsteiger im Einkauf, ob als operativer oder strategischer Einkäufer, Projekteinkäufer, Lead Buyer oder Supply Chain Manager, ist es wichtig zu wissen, ob sie mit ihren Gehaltsforderungen richtigliegen oder vielleicht übers Ziel hinausschießen.

Doch auch für altgediente Mitarbeiter ist es entscheidend zu wissen, wie sie im Vergleich zu Kollegen und Kolleginnen innerhalb und außerhalb der eigenen Branche bezahlt werden. Viele Beschäftigte in Einkaufsabteilungen wollen jetzt ihren Marktwert wissen. Denn nicht selten hat die Corona-Pandemie eine Umorientierung in eine andere Branche oder Region notwendig gemacht – oder macht sie noch notwendig.

Diese Aspekte untersucht der Einkäufergehaltsreport 2021 der Einkaufsberatung Kloepfel zusammen mit Onventis und TECHNIK+EINKAUF.

Befragt wurden rund 1.600 Angestellte und Führungskräfte aus dem Einkauf.

Die Umfrage unterteilt die Befragten in:

  • Operative Einkäufer,
  • Strategische Einkäufer,
  • Lead Buyer/ Commodity Manager,
  • Projekteinkäufer,
  • Supply Chain Manager,
  • Einkaufsleiter und
  • Chief Procurement Officer (CPO).

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Gehälter im Einkauf?

Neben der Durchschnitts-Gehaltserhebung gibt es in diesem Jahr auch Informationen dazu, in welchen Positionen das Einkaufspersonal Gehaltsverluste durch die Coronakrise zu verbuchen hatte.

Aufgrund der aktuellen Lage fragten die Studienmacher, inwieweit die Pandemie die Unternehmen der Befragten tangiert. Ein Drittel (33 Prozent) der Befragten gab an, mittelmäßig betroffen zu sein. Weitere 29 Prozent trifft die Krise nur schwach.

Gravierendere Auswirkungen haben Lockdown & Co. für 17 Prozent der Unternehmen gehabt. Sie geben an, stark betroffen zu sein, fünf Prozent sogar extrem stark.

Damit spüren insgesamt 84 Prozent die Folgen der Viruspandemie im unterschiedlichen Ausmaß. 14 Prozent gaben an, gar nicht betroffen gewesen zu sein. Ein Prozent konnten die Lage nur schwer einschätzen und wollten sich nicht festlegen.

Damit haben sich die deutschen Unternehmen, zumindest aus Sicht des Einkaufs, seit dem letzten Jahr leicht erholt. Zuletzt waren noch neun von zehn Unternehmen Coronabetroffene. Besonders die Zahl der stark betroffenen Unternehmen ist im Vergleich zu 2020 rückläufig.

Die Mehrheit der Einkäufer hat der Umfrage zufolge im Schnitt keinen Gehaltsverlust durch die Coronakrise erlitten. Doch blickt man auf die einzelnen Positionen, ergibt sich ein differenziertes Bild. Wie bereits im vergangenen Jahr gaben die Lead Buyer an, Einbußen zu verzeichnen. Bei 32 Prozent der Befragten war das der Fall. Damit sind sie Spitzenreiter des Gehaltsverlusts.

Neben den Lead Buyern zeigen Projekteinkäufer mit 31 Prozent einen vergleichbar hohen Anteil mit Gehaltseinbußen. Der strategische Einkauf ist lediglich zu 23 Prozent von Gehaltsrückgängen betroffen. Die anderen Positionen liegen zwischen 13 und 25 Prozent.

 

Welche Position bringt Einkäufern das höchste Gehalt?

Oberste Führungs- und Leitungsfunktionen werden besser bezahlt als ausführende Positionen. Allen voran steht der CPO, der Chief Procurement Officer. Er wird durch die Bank weg am besten bezahlt - in allen Branchen und allen Altersklassen. Aber auch das durchschnittliche Gehalt der Einkaufsleiter verpasst die Schallgrenze von 100.000 Euro nur knapp.

Unter dieser Marke bleiben Lead Buyer, strategische Einkäufer und Supply Chain Manager. Am untersten Ende der Gehaltspyramide stehen Projekteinkäufer sowie der operative Einkäufer.

 

Wie viel Einkäufer in der jeweiligen Position verdienen, hängt natürlich auch vom Umsatz des Unternehmens ab.

Generell gilt: Je größer das Unternehmen, desto besser werden die einzelnen Positionen vergütet. Der höchste Gehaltssprung ist sichtbar bei Einkaufsleitern von KMU (bis 250 Millionen Euro Umsatz) und gehobenem Mittelstand (ab 250 Millionen Euro Umsatz).

Details finden Sie in folgender Tabelle:

Gehaltsunterschiede im direkten und indirekten Einkauf

Wie in den Jahren zuvor zeigt sich auch in der 2021er-Umfrage, dass die meisten Angestellten im indirekten Einkauf tendenziell mehr verdienen als im direkten Einkauf. Eine Ausnahme sind in der diesjährigen Umfrage lediglich die operativen Einkäufer sowie die CPOs.

Am größten ist der Unterschied bei den Projekteinkäufern. Sie verdienen im indirekten Einkauf gut 44 Prozent mehr als ihre Kollegen und Kolleginnen im direkten Einkauf.

Mitarbeiter, die beide Einkaufsarten betreuen, verdienen in der Regel weniger als wenn sie sich auf einen konzentrieren können, oder ihr Gehalt orientiert sich an dem der Kollegen und Kolleginnen in der direkten Beschaffung.

Wie unterscheiden sich direkter und indirekter Einkauf?

Beschaffung wird in zwei Kategorien eingeteilt: direkte und indirekt. Der direkte Einkauf befasst sich mit der Beschaffung jener Ressourcen, die das Unternehmen für die Herstellung des eigentlichen Produkts benötigt. Bei einem Autohersteller sind das zum Beispiel Sitze und Reifen oder die Abgastechnik.

Der indirekte Einkauf ist dagegen zuständig für die Ressourcen, mit denen das Unternehmen als solches arbeiten kann. Das sind klassischerweise Druckerpapier, IT-Ausstattung oder Büromöbel.

Das bedeutet auch, dass in Dienstleistungsunternehmen der Anteil des indirekten Einkaufs naturgemäß höher ist als bei produzierenden Unternehmen. Oft greifen beide Arten auch ineinander.

So ist die Beschaffung eines Flottenfahrzeugs für ein Logistikunternehmen ein direkter Einkauf. Während das Tanken zur indirekten Beschaffung zählt.

Wie hängt das Gehalt vom Einkaufsvolumen ab?

Operative Einkäufer verdienen in der Regel am wenigsten im Vergleich zu allen anderen Positionen im Einkauf. Ihr Gehalt reicht von etwa 47.000 bis knapp unter 100.000 Euro, wenn das Einkaufsvolumen über 500 Millionen liegt. Ab einem Einkaufsvolumen von 100 Millionen kann das Gehalt allerdings schon einmal das der strategischen Einkäufer übersteigen.

Diese verdienen meist deutlich mehr als operative Beschaffer. Aber auch hier gilt: Mit steigendem Einkaufsvolumen steigt auch ihr Gehalt - bis auf 124.000 Euro.

Am anderen Ende liegen die Einkaufsleiter. Auch sie verdienen mehr, je höher das Einkaufsvolumen ist (zwischen 48.800 und 203.000 Euro). Dazwischen reihen sich die anderen Einkaufsberufe ein.

Projekteinkäufer, Lead Buyer und Supply Chain Manager bewegen sich gehaltsmäßig im Mittelfeld. Allerdings sind Lead Buyer die „Besserverdiener“ unter diesen dreien. Ihr Gehalt bewegt sich zwischen 73.000 Euro und 177.000 Euro. Supply Chain Manager und Managerinnen sind nicht in jedem Unternehmen vertreten. Bei sehr großen Budgets kratzt ihr Gehalt sogar fast schon an dem der Einkaufsleiter.

Projekteinkäufer liegen mit einer Spanne zwischen 50.300 Euro bei kleinen und 122.000 Euro bei sehr großen Budgets im guten Mittelfeld.

 

Welches Gehalt erwartet Einkäufer mit welchem Abschluss?

Kurz zusammengefasst: Auch im Einkauf ist es so, dass Mitarbeiter mit höherem Abschluss generell mehr verdienen. Ein Studium lohnt sich danach auf jeden Fall.

Je nach Abschluss (Bachelor, Master, Diplom oder Promotion) sieht es dann jedoch anders aus. Allerdings ist der Unterschied zwischen Bachelor und Master wie auch in den vorangegangenen Jahren nicht sehr gravierend.

Mit einer Berufsausbildung beträgt das jährliche Bruttogehalt im Schnitt etwa 79.564 Euro, das ist etwas mehr als im letzten Jahr. Mit einer Promotion werden es bis zu 117.167 Euro. Der Wert ist etwas gesunken im Vergleich zu 2020.

Auch ein Diplom ist nach wie vor sehr gut angesehen und wird mit einem guten Gehalt honoriert. Im Schnitt sind gut 100.000 Euro drin. Es gibt noch Diplom-Studiengänge im Maschinenbau, in der Verfahrenstechnik sowie bei den Bauingenieuren. Auch viele ältere Einkäufer haben noch einen Diplomabschluss gemacht. Sie profitieren von ihrer Berufserfahrung und zurückliegenden Gehaltsrunden.

 

Verdienen Männer und Frauen im Einkauf gleich viel?

Auch die Gehaltsstudie 2021 von Kloepfel zeigt: Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist im Einkauf
nach wie vor stark ausgeprägt. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sie sich sogar vergrößert. Männer verdienen rund 35 Prozent mehr als ihre Kolleginnen. Der Wert resultiert vor allem aus der Tatsache, dass es unter den Befragten keine Frau in eine der Führungspositionen, CPO oder Lead Buyer, geschafft hat. Zudem sind Frauen im Einkauf unterdurchschnittlich tätig und verdienen auch auf den gleichen Positionen ein deutlich geringeres Gehalt als Männer.

Das lasse sich laut Kloepfel auch nicht durch eine höhere Teilzeitquote erklären: Nur etwa sieben Prozent der weiblichen Teilnehmer arbeiteten in Teilzeit, bei den Männern waren es ein Prozent. Vor allem in den Positionen mit hoher Verantwortung wie Supply Chain Managern und Managerinnen sowie CPOs gab es in der Umfrage keine Teilzeitarbeitenden.

Besonders drastisch sind die Unterschiede auf der obersten Ebene, dem CPO. Hier verdienen Frauen weniger als die Hälfte des Gehalts, das bei männlichen Chief Procurement Officern auf dem Konto landet.

Bei den Lead Buyern verdienen Frauen guten 84 Prozent dessen, was Männer verdienen. Im strategischen Einkauf und im Supply Chain Management hält sich die Differenz bei rund 83 Prozent. Am geringsten ist sie - nach den CPOs - bei den Einkaufsleitern und im operativen Einkauf (beide 79 Prozent) sowie im Projekteinkauf mit 73 Prozent.

 

Wie wirkt sich die Berufserfahrung aufs Gehalt aus?

Operativer Einkauf: Den größten Gehaltssprung gibt es zwischen 15 und 16 Jahren Tätigkeit im operativen Einkauf. Insgesamt zeigen sich die Gehälter nicht sehr korrelierend zur Berufserfahrung.

Marc Kloepfel von der Kloepfel Group hat dazu folgende Erklärung: „Die Professionalisierung des Einkaufs mit entsprechenden Studiengängen und Ausbildungen hat erst in den letzten 10 bis 15 Jahren an Relevanz gewonnen. Je nach Position kann es sich daher niederschlagen, dass „alte Hasen“ verschiedene Gehaltsrunden mitgemacht haben, ab einem bestimmten Zeitpunkt die Konkurrenz durch top ausgebildete Studienabgänger sich auf diejenigen auswirkte, die noch nicht oben angekommen waren.“

Strategischer Einkauf: Im strategischen Einkauf macht sich ein Mehr an Berufserfahrung bis 20 Jahre auf jeden Fall bezahlt. Hier steigt das Gehalt gemeinsam mit der Berufserfahrung an. Den größten Zuwachs gibt es ab sechs bis zehn Jahren Tätigkeit und ab 15 Jahren. "Alte Hasen" mit bis zu 30 Jahren Berufserfahrung profitieren nicht mehr.

Laut Duran Sarikaya, Geschäftsführer der Kloepfel Group, liegt es daran, dass in diesem Alter das Ende der Karriereleiter vermeintlich erreicht ist. "Eine gute Grundlage für weitere Gehaltsverhandlungen und Positionswechsel sind bescheinigte Weiterbildungen“, so Sarikaya.

Lead Buyer: Auf dieser Position ist das Einstiegsgehalt mit etwa 73.000 Euro bereits recht hoch. Bis zu einer Berufserfahrung von 20 Jahren steigt es auf hohem Niveau weiter an. Ältere Mitarbeiter mit noch längerer Erfahrung können diese jedoch nicht unbedingt in mehr Geld ummünzen. Auch hier dürften gut ausgebildete jüngere Kollegen die Treiber eines höheren Gehalts in frühen Jahren sein. Maximal erreichen Lead Buyer ein Gehalt von gut 100.000 Euro.

Projekteinkauf: Hier gibt es ähnlich wie bei den operativen Einkäufern keine klare Korrelation zwischen Gehalt und Berufserfahrug. Bei rund 90.000 Euro scheint jedoch eine Obergrenze erreicht zu sein. Ähnlich war es im vergangenen Jahr.

Supply Chain Management: Auch hier steigen Berufsanfänger recht hoch ein mit über 71.000 Euro pro Jahr. Der Zusammenhang mit Berufserfahrung ist auch hier eher uneinheitlich. Die Studie gibt rund 115.000 Euro als Obergrenze an.

Einkaufsleitung: Als Einkaufsleiter oder Einkaufsleiterin stehen Berufserfahrung und Gehalt in engem Zusammenhang. Das gilt zumindest bis 30 Jahre. Langjährige Einkaufsleiter können in jedem Fall mit 100.000 Euro Jahresgehalt rechnen.

CPO: Am höchsten steigen die CPOs ein, sie bekommen bereits in den ersten Berufsjahren um die 91.000 Euro. Steigerungspotenzial gibt es bis über 165.000 Euro. Allerdings sind auch hier Berufserfahrung und Gehalt nicht streng aneinander gekoppelt.

 

In welcher Branche verdienen Einkäufer am meisten?

Operativer Einkauf: Hier lohnt es sich besonders, in der Pharmabranche zu arbeiten. Bei operativen Einkäufern stehen durchschnittlich 60.262 Euro brutto pro Jahr auf dem Lohnzettel. Aber auch der Sonderfahrzeugbau (60.000 Euro) und die Automobilindustrie (55.467 Euro) zahlen gut.

Strategischer Einkauf: Auch hier schneidet die Pharma-Branche wieder am besten ab (80.853 Euro). Aber auch der Maschinen- und Anlagenbau (77.848 Euro) und die Automobilbranche (70.245 Euro) sind nicht kleinlich. Lediglich der Sonderfahrzeugbau fällt mit nur 65.250 Euro etwas aus dem Rahmen.

Lead Buyer: Auch sie sind in der Pharmabranche gehaltsmäßig am besten aufgehoben (97.213 Euro). Dann kommen aber auch bereits Automotive und der Sonderfahrzeugbau mit je etwa 93.800 Euro. Insgesamt ist hier die Spreizung über die Industriebranchen jedoch nicht ganz so groß.

Projekteinkauf: Naturgemäß ist der Projekteinkauf besonders im Fahrzeugbau gefragt. Sie beschaffen die Ressourcen, mit denen ein Projekt oder eine Produktionslinie gestartet werden kann. Entsprechend gut werden sie bezahlt. In diesem Jahr toppt jedoch die Pharmaindustrie die Gehälter der Autobauer.

Supply Chain Management: Das Management der kompletten Lieferkette steht vor allem in Pharma-Unternehmen hoch im Kurs und wird entsprechend vergütet (102.800 Euro). Aber auch im Maschinen- und Anlagenbau ist die Position gut dotiert (97.463 Euro).

Einkaufsleitung: Wer als Einkaufsleiter in der Industrie besonders viel verdienen will, sollte sich ebenfalls die Pharmabranche aussuchen. Aber auch im Fahrzeugbau sowie im Maschinen- und Anlagenbau können Einkaufsleiter hohe Gehälter erwarten.

CPO: Die höchste Einkaufsposition wird in der Pharmabranche am besten bezahlt (185.000 Euro). Mit etwas Abstand folgen IT (154.000 Euro) und Automotive (141.000 Euro).

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In welcher Region verdienen Einkäufer am meisten?

Auch mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung verdienen Einkäufer im Osten noch deutlich weniger als im Westen. Unter allen Teilnehmern verdienen Kollegen in den neuen Bundesländern durchschnittlich knapp ein Drittel weniger als ihre Kollegen im Westen.

Spitzenreiter unter den Bundesländern ist bei Einkaufsleitern, Supply-Chain-Managern und CPOs Hamburg mit 134.808 Euro im Schnitt. Mit etwas Abstand folgt Rheinland-Pfalz mit 107.061 Euro, dicht gefolgt von Baden-Württemberg (106.330 Euro) und Bayern (104.317 Euro).

Bei den strategischen und operativen Einkäufern führt Schleswig-Holstein (114.543 Euro) mit Abstand. Dahinter folgen Hamburg (77.776 Euro), Bayern (77.114 Euro) und Hessen (74.851 Euro).

 

Wer bekommt einen Firmenwagen?

Firmenwagen sind kein klassisches „Goodie“ für Einkäufer und Einkäuferinnen. Im operativen und strategischen Einkauf bekommen nur jeweils 14 bzw. neun Prozent der Befragten ein Dienstfahrzeug gestellt.

Ähnlich sieht es im Projekteinkauf (14 Prozent) und bei den Lead Buyern (15 Prozent) aus. Etwas höher fällt der Prozentsatz im SCM (26 Prozent), bei den Einkaufsleitern und -leiterinnen (28 Prozent) und bei den CPOs (34 Prozent) aus.

Auch Essenszuschüsse oder ein E-Bike sind beliebte Bruttolohnalternativen. Weniger beliebt - vor allem bei den höheren Führungsebenen - sind Jobticket/Fahrgeld oder Zuschüsse zur Fitness.

Regional oder global: Wo wird am meisten beschafft?

Die beliebteste Beschaffungsregion der deutschen Einkäufer ist und bleibt. Deutschland. 96 Prozent der Befragten kaufen Made in Germany ein.

Gleich danach folgt das übrige Europa (ohne Österreich und die Schweiz). Der heimische Kontinent dient 61 Prozent als Beschaffungsmarkt. Allein 22 Prozent der Unternehmen kaufen in Österreich ein, 15 Prozent tun das in der Schweiz.

Geht es über den europäischen Tellerrand hinaus, wird es zahlenmäßig bereits dünner. Der beliebteste Beschaffungsmarkt außerhalb der heimischen Gefilde ist Asien mit 43 Prozent. In Übersee ist nur noch Nordamerika (inklusive Mexiko) mit 16 Prozent ein nennenswerter Beschaffungsmarkt.

Das Ende markieren Südamerika (vier Prozent), Afrika (zwei Prozent) und Australien (zwei Prozent). Sie spielen bei den Befragten nahezu keine Rolle. Damit haben sich die Anteile im Vergleich zur 2020er-Befragung nicht nennenswert geändert.

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