Branchentreff für den Maschinenbau

FMB 2026: Robotik, KI und digitale Produktion

Die FMB 2026 steht vor dem Start: Vom 3. bis 5. November treffen sich knapp 400 Aussteller in Bad Salzuflen. Im Mittelpunkt stehen Innovationen für den Maschinenbau sowie ein neu gestaltetes Rahmenprogramm.

Sehen, nachfragen, ins Gespräch kommen: Die FMB bietet Raum für den direkten Austausch über Tech-nik, wie hier am Exponat.
Sehen, nachfragen, ins Gespräch kommen: Die FMB bietet Raum für den direkten Austausch über Tech-nik, wie hier am Exponat.

  • Die 21. FMB – Fachmesse für Maschinenbau findet vom 3. bis 5. November 2026 im Messezentrum Bad Salzuflen statt.

  • Knapp 400 Aussteller präsentieren Komponenten, Technologien und Lösungen für den Maschinen- und Anlagenbau.

  • Das neue Rahmenprogramm setzt auf Innovation, Effizienz und Engineering. Sechs Focus Tracks behandeln aktuelle Industrietrends.

  • Humanoide Robotik, künstliche Intelligenz, digitale Produktion und 20 Startup-Pitches gehören zu den thematischen Schwerpunkten.

Die Vorbereitungen für die FMB 2026 gehen in die Schlussphase. Vom 3. bis 5. November öffnet die Fachmesse für Maschinenbau zum 21. Mal ihre Tore im Messezentrum Bad Salzuflen. Die Veranstalter rechnen mit einer erfolgreichen Veranstaltung. Knapp 400 Aussteller haben ihre Teilnahme angekündigt und bestätigen damit das starke Niveau des Vorjahres.

Auch die bisherigen Besucherregistrierungen stimmen die Organisatoren zuversichtlich. Wie aus der Pressemitteilung des Messeveranstalters Easyfairs hervorgeht, zeichnet sich eine rege Beteiligung sowohl an den Ausstellerständen als auch am neu konzipierten Rahmenprogramm ab.

Die FMB deckt traditionell das gesamte Zulieferspektrum des Maschinen- und Anlagenbaus ab. Das Angebot reicht von Automatisierungstechnik über Komponenten und industrielle Dienstleistungen bis zur Zuführtechnik.

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Welche Schwerpunkte setzt die FMB 2026?

Mit einem neu strukturierten Vortragsprogramm rückt die FMB 2026 aktuelle Herausforderungen des Maschinenbaus in den Mittelpunkt. Jeder der drei Messetage steht unter einem eigenen Leitthema: Innovation, Effizienz und Engineering.

Ergänzend greifen sechs sogenannte Focus Tracks Entwicklungen aus Automation, Digitalisierung, Produktion und Maschinenbau auf. Für die Fachvorträge konnten die Veranstalter sowohl Experten aus den ausstellenden Unternehmen als auch externe Referenten gewinnen.

Die Themen reichen von der produktiven Nutzung humanoider Robotik über KI-gestützte Produktberatung bis zum digitalen Instandhaltungsmanagement. Weitere Vorträge beschäftigen sich mit Robotik und künstlicher Intelligenz, dem Wissenstransfer zwischen erfahrenen Fachkräften und neuen Mitarbeitern sowie der Beschaffung unter Zeit- und Kostendruck.

Damit soll das Rahmenprogramm konkrete Anregungen liefern, wie Unternehmen ihre Produktionsprozesse und betrieblichen Abläufe effizienter und leistungsfähiger gestalten können.

Humanoide Robotik, KI und digitale Produktion

Neben den Industrieunternehmen beteiligen sich Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Ostwestfalen-Lippe (OWL) am Fachprogramm. Sie präsentieren praxisorientierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen und künftige Technologien für den Maschinenbau.

Das Fraunhofer IEM gibt beispielsweise einen Ausblick auf die digitale Produktion von morgen. Auch die Institute und Hochschulen des Spitzenclusters it's OWL sind vertreten. Sie präsentieren ihre Forschungsergebnisse nicht nur im Vortragsprogramm, sondern auch auf Gemeinschaftsständen.

Ein weiterer Programmpunkt sind die Startup-Pitches am zweiten Messetag. Am 4. November stellen 20 junge Unternehmen zwischen 11:00 und 12:30 Uhr ihre Innovationen für den Maschinenbau vor. Die Präsentationen sind bewusst kompakt angelegt.

Welche Unternehmen stellen auf der FMB 2026 aus?

Die FMB vereint international bekannte Industrieunternehmen mit kleineren, hochspezialisierten Zulieferern. Zu den vertretenen Marktführern gehören unter anderem Bihl & Wiedemann, Eaton Electric, Getriebebau Nord, Harting, Hawe Hydraulik, igus, Mitsubishi Electric, SEW-Eurodrive, Trumpf und Wago.

Die breite Ausstellerstruktur gehört zu den wesentlichen Merkmalen der Fachmesse. Neben etablierten Komponentenherstellern präsentieren spezialisierte Unternehmen ihre Lösungen und aktuellen Entwicklungen für den Maschinen- und Anlagenbau.

Die Messe wurde 2005 ursprünglich als Präsentationsplattform für Zulieferer aus Ostwestfalen-Lippe gegründet. In der Region erwirtschaften mehr als 800 Maschinenbauunternehmen gemeinsam mit ihren Zulieferern einen Jahresumsatz von rund 23 Mrd. EUR. Damit zählt OWL zu den bedeutenden Maschinenbauclustern Deutschlands.

Die FMB bringt Konstrukteure, Entwickler, Einkäufer und industrielle Entscheider aus der Region, der gesamten Nordhälfte Deutschlands und den angrenzenden Nachbarstaaten zusammen.

Themenpavillons bündeln spezialisierte Technologien

Auch 2026 setzt die Fachmesse auf thematisch ausgerichtete Ausstellungsbereiche. Der Connector PARK ist zum zweiten Mal Bestandteil der Veranstaltung. Dort präsentieren Hersteller von Steckverbindern und Verbindungssystemen ihre Lösungen zur Übertragung von Energie, Daten und Signalen in Maschinen und Anlagen.

Der Digital HUB bündelt Unternehmen, die Industrie-Software und Digitalisierungslösungen anbieten. Damit erhalten entsprechende Technologien einen eigenen Ausstellungsbereich.

Im SoMa Club stehen wiederum Sondermaschinenbauer im Mittelpunkt. Sie entwickeln und fertigen unter anderem kundenspezifische Anlagen für die Montage- und Handhabungstechnik.

Die spezialisierten Messebereiche ergänzen das breite Zulieferangebot und ermöglichen eine gezielte Orientierung innerhalb der Ausstellung.

Wie erleichtert die FMB 2026 den Messebesuch?

Zum bewährten Konzept der FMB gehört der sogenannte Easy Entry. Sowohl der Eintritt zur Fachmesse als auch das Parken sind kostenfrei. Für die Kontaktaufnahme zwischen Ausstellern und Fachbesuchern kommt das Smart Badge zum Einsatz. Alle Besucher erhalten das digitale Kontaktmedium beim Eintritt. 

Zusätzlich steht eine Messe-App zur Verfügung. Sie unterstützt die Planung des Messebesuchs, stellt Echtzeitinformationen bereit und ermöglicht eine integrierte Lead-Erfassung vor Ort. Die Veranstalter empfehlen ausdrücklich, die Anwendung vor dem Messebesuch herunterzuladen. Mit dieser Kombination aus persönlichem Austausch, digitaler Kontaktverwaltung und kostenfreiem Zugang soll die FMB den fachlichen Dialog zwischen Maschinenbauunternehmen und Zulieferern unterstützen.

FMB 2026 setzt auf Austausch und Innovation

Die FMB versteht sich als Plattform für den direkten Austausch zwischen Herstellern, Zulieferern, Forschungseinrichtungen und industriellen Anwendern. Im Mittelpunkt stehen Produkte, Technologien und Ideen, die dazu beitragen sollen, Maschinen und Produktionsprozesse effizienter, leistungsfähiger, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger zu gestalten. Mit knapp 400 Ausstellern, einem neu konzipierten Rahmenprogramm und zahlreichen spezialisierten Themenbereichen sehen die Veranstalter gute Voraussetzungen für die 21. Ausgabe der Fachmesse.

Die FMB 2026 findet vom 3. bis 5. November im Messezentrum Bad Salzuflen statt. Die aktuelle Ausstellerliste und das vollständige Rahmenprogramm sind unter www.fmb-messe.de verfügbar.

Was Sie zur FMB wissen müssen:

Wann und wo findet die FMB 2026 statt? 
Die 21. FMB – Fachmesse für Maschinenbau findet vom 3. bis 5. November 2026 im Messezentrum Bad Salzuflen statt.

Wie viele Aussteller nehmen an der FMB 2026 teil? 
Knapp 400 Unternehmen präsentieren ihre Produkte, Technologien und Dienstleistungen für den Maschinen- und Anlagenbau.

Welche Themen stehen auf der FMB 2026 im Mittelpunkt? 
Die Schwerpunkte sind Innovation, Effizienz und Engineering. Weitere Themen sind humanoide Robotik, künstliche Intelligenz, Digitalisierung und industrielle Produktion.

Welche besonderen Programmpunkte bietet die FMB 2026? 
Neben sechs Focus Tracks und Fachvorträgen finden am 4. November zwischen 11:00 und 12:30 Uhr Startup-Pitches mit 20 jungen Unternehmen statt.

Ist der Besuch der FMB 2026 kostenpflichtig?
Nein. Im Rahmen des Easy-Entry-Konzepts sind sowohl der Eintritt zur Messe als auch das Parken kostenfrei.