Supply-Chain-Software: GIB wird wieder eigenständig
Das Geschäft mit Supply-Chain-Software wird bei Ifm neu geordnet: Die Aktivitäten von Ifm Business Solutions und GIB S & D werden herausgelöst und wieder unter GIB gebündelt.
Mit den richtigen Maßnahmen kann die Lieferkette zum Betriebssystem des Unternehmens werden.A5 - stock.adobe.com
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Summary: Die Ifm-Unternehmensgruppe stellt ihr Softwaregeschäft mit Supply-Chain-Fokus neu auf. Die Aktivitäten von Ifm business solutions und GIB S & D werden bis zum Marktstart Anfang Oktober 2026 eigenständig unter der Marke GIB gebündelt. Ifm bleibt alleinige Eigentümerin und begleitet GIB künftig als Finanzbeteiligung.
Die Ifm-Unternehmensgruppe ordnet ihr Softwaregeschäft mit Fokus auf Supply Chain Management neu. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, werden die bislang von der Ifm business solutions gmbh und der GIB S & D GmbH betriebenen Aktivitäten aus den Konzernstrukturen herausgelöst.
Künftig werden diese Aktivitäten wieder eigenständig unter dem etablierten Markennamen GIB gebündelt. Ifm bleibt alleinige Eigentümerin der GIB und will die weitere Entwicklung des Unternehmens als Finanzbeteiligung eng und partnerschaftlich begleiten. Der Marktstart ist für Anfang Oktober 2026 geplant.
Mit der Neuaufstellung soll sich das Supply-Chain-Management-Geschäft außerhalb des Ifm-Kerngeschäfts fokussierter, schneller und mit größerem Potenzial entwickeln können. Die GIB positioniert sich künftig klar als Softwarehaus für intelligente Supply-Chain-Lösungen im SAP-Umfeld.
Was sich für GIB organisatorisch ändert
Die neue GIB bündelt künftig Entwicklung, Beratung, Support und Vertrieb in einer Organisation. Ziel ist es, Entscheidungswege zu verkürzen, die Wege zwischen den Funktionen zu straffen, Innovationszyklen zu beschleunigen und Kunden direkter sowie effizienter zu unterstützen.
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Damit setzt Ifm auf eine klarere organisatorische Trennung zwischen dem eigenen Kerngeschäft und dem Supply-Chain-Softwaregeschäft. Die Marke GIB soll dabei wieder stärker als eigenständige Einheit im Markt auftreten.
Kunden und Marktpartner wurden anlässlich der “Ifm Sucess Days” am 9. und 10. Juni in Siegen über die geplanten Veränderungen informiert. Die Veranstaltung gilt als etablierte Fachtagung für Supply-Chain-Experten.
Warum die Marke GIB zurückkehrt
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Für Ifm ist die Rückkehr zur Marke GIB ein bewusstes Signal an Kunden und Markt. Michael Marhofer, co-CEO der Ifm-Unternehmensgruppe, erklärt: „Wir sind überzeugt, dass die GIB ihr volles Potenzial in dieser Aufstellung noch besser entfalten kann. Deshalb haben wir entschieden, das Geschäft künftig eigenständig aufzustellen. Die Rückkehr, der bei Entscheidern im Supply Chain Management bekannten und wertgeschätzten Marke GIB ist ein starkes Signal an die Kunden und den Markt”, sagt Michael Marhofer, co-CEO der Ifm-Unternehmensgruppe. „Wir glauben an das Geschäftsmodell, an die starke Kundenbasis und an die Marktpotenziale – und sind zuversichtlich, dass wir noch viel Freude an der neu formierten GIB haben werden.“
Die Aussage zeigt den strategischen Kern der Neuaufstellung: GIB soll als eigenständige Softwareeinheit mehr unternehmerischen Spielraum erhalten, während Ifm weiterhin als Eigentümerin beteiligt bleibt.
Wie GIB Kunden künftig unterstützen will
Auch auf operativer Ebene soll die neue Struktur Vorteile bringen. Björn Dunkel, Geschäftsführer der Ifm business solutions gmbh und designierter Geschäftsführer der GIB, knüpft an die bisherige Marktposition der Marke an.
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„Viele Kunden kennen uns seit drei Jahrzehnten als GIB. Genau daran knüpfen wir jetzt an – mit derselben DNA, aber neuer Dynamik und klarem Fokus. Die neue Aufstellung gibt uns die unternehmerischen Freiräume, unsere Kunden noch schneller, direkter und mit messbarem Mehrwert zu unterstützen“, sagt Björn Dunkel, Geschäftsführer der Ifm business solutions gmbh und designierter Geschäftsführer der GIB. „Wir konzentrieren uns konsequent auf das, was für unsere Kunden wirklich zählt: echte Supply Chain Essentials. Wir freuen uns, dass Ifm diesen Weg ermöglicht und uns ein starker und verlässlicher Gesellschafter bleibt”, ergänzt Dunkel.
Damit stellt GIB den Kundennutzen im Supply-Chain-Umfeld in den Mittelpunkt. Schnellere Entscheidungen, direkter Austausch und beschleunigte Innovationszyklen werden als zentrale Effekte der Neuordnung genannt.
Was bis zum Marktstart im Oktober passiert
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Bis zum offiziellen Marktstart im Oktober 2026 wird die organisatorische Neuaufstellung schrittweise umgesetzt. Ifm begleitet und unterstützt diesen Prozess eng.
Gleichzeitig treibt die GIB die Weiterentwicklung ihrer Lösungen und Services voran. Für Kunden sollen Ansprechpartner, Verträge und Leistungen unverändert bleiben. Damit soll die Neuaufstellung vor allem strukturell wirken, ohne laufende Kundenbeziehungen zu verändern.
Für den Markt bedeutet die Rückkehr der eigenständigen GIB eine klarere Positionierung im SAP-nahen Supply-Chain-Softwaregeschäft. Im Fokus stehen intelligente Supply-Chain-Lösungen, Beratung, Support, Vertrieb und Entwicklung aus einer Organisation heraus.