Kein Beschaffungsbereich gilt im Einkauf als so undankbar wie der von Ersatzteilen. Tausende Positionen, Dutzende Lieferanten, unklare Verfügbarkeiten – und im Ernstfall zählt jede Stunde Stillstand bares Geld. Lange galt Handarbeit als einziger Weg durch dieses Dickicht. Inzwischen drängen digitale Plattformen, standardisierte Schnittstellen und ein wachsender Markt für generalüberholte Teile in dieses Feld.
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Vom Foto über die Trefferliste zum bestellbaren Produkt: SparePartsNow bietet eine KI-Fotosuche.SparePartsNow
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SparePartsNow bietet eine digitale B2B-Plattform für den Ersatzteileinkauf mit mehr als fünf Millionen sofort verfügbaren Artikeln von über 2.000 Marken.
Text-, Artikelnummern- und KI-Fotosuche sowie ERP-Schnittstellen sollen die Beschaffung beschleunigen und Medienbrüche vermeiden.
Bei ungeplanten Maschinenausfällen ist die schnelle Verfügbarkeit häufig wichtiger als der Einkaufspreis.
Generalüberholte Ersatzteile und der Rückkauf von Überbeständen können Verfügbarkeit verbessern sowie gebundenes Kapital und Lagerfläche reduzieren.
Ersatzteileinkauf unterscheidet sich in mehreren Punkten grundlegend vom klassischen Rohstoff- oder Produktionsmaterialeinkauf. Erstens ist das Sortiment extrem breit gefächert: Ein mittelständischer Maschinenbauer kann leicht mehrere zehntausend unterschiedliche Ersatzteilpositionen im Bestand oder potenziell benötigen, viele davon nur alle paar Jahre. Zweitens ist der Bedarf oft ungeplant – ein Lager fällt aus, eine Spindel bricht, und plötzlich zählt nicht mehr der beste Preis, sondern die schnellste Verfügbarkeit. Drittens sind viele Teile herstellerspezifisch oder gar bereits abgekündigt, was den Kreis potenzieller Lieferanten stark einschränkt.
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Diese Kombination aus Fragmentierung, Dringlichkeit und Spezialisierung erklärt, warum sich in diesem Feld über Jahrzehnte kaum Standards durchgesetzt haben. Viele Unternehmen pflegen bis heute Listen mit Dutzenden Ansprechpartnern, holen bei Bedarf händisch Angebote ein und warten teils tagelang auf eine Rückmeldung – während die Maschine stillsteht.
SparePartsNow bündelt 5 Millionen Industrie-Ersatzteile auf einer Plattform – suchen, vergleichen und bestellen an einer Stelle.SparePartsNow
Die eigentlichen Kosten: nicht der Einkaufspreis, sondern der Stillstand
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Im klassischen Einkauf steht die Optimierung des Einkaufspreises im Mittelpunkt. Bei Ersatzteilen verschiebt sich die Priorität häufig: Die Kosten eines ungeplanten Produktionsstillstands übersteigen den Wert des benötigten Teils oft um ein Vielfaches.
Eine Studie, wie teuer eine Stunde Stillstand in der Industrie tatsächlich ist, variiert stark nach Branche – in der Automobilzulieferindustrie werden häufig fünf- bis sechsstellige Beträge pro Stunde genannt. Entsprechend rückt bei akutem Bedarf die Verfügbarkeit vor den Preis. Das schwächt die Verhandlungsposition des Einkaufs strukturell, denn Lieferanten wissen um diese Dringlichkeit.
Hinzu kommt das gegenteilige Problem: gebundenes Kapital in Lagerbeständen, die „für den Fall der Fälle“ vorgehalten werden, aber selten oder nie abgerufen werden. Viele Industrieunternehmen sitzen auf Ersatzteillagern, deren Wert kaum systematisch erfasst ist und die über Jahre nicht bewegt werden – technisch einwandfreie Ware, die Kapital und Lagerfläche bindet, ohne einen Nutzen zu stiften.
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Digitalisierung als Antwort - Ein deutsches Start-up bringt Innovation in den Einkauf
In den vergangenen Jahren sind mehrere digitale Beschaffungsplattformen für industrielle Ersatzteile entstanden, die klassische Einzelanfragen durch Online-Kataloge mit Echtzeit-Preisen und -Verfügbarkeiten ersetzen wollen.
Ein Beispiel ist die Münchener B2B-Plattform SparePartsNow, die nach eigenen Angaben über fünf Millionen sofort verfügbare Artikel von mehr als 2.000 Marken listet und auch komplexe Produktsegmente wie zum Beispiel Motoren, mechanische Baugruppen oder Werkzeugmaschinenspindeln abdeckt. „Wir wollen moderne E-Commerce-Standards in den Einkauf bringen“, betont Gründer und CEO Dr. Christian Hoffart. Die Plattform ist seit Oktober 2022 am Markt.
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Konkret läuft die Beschaffung über SparePartsNow so ab: Gesucht wird per Text-, Hersteller- oder Artikelnummer, alternativ per Smartphone-Kamera – eine bildbasierte Erkennung soll Bauteile und Typenschilder direkt an der Maschine identifizieren. Ist ein Teil im Katalog nicht gelistet, übernimmt der Kundenservice die Anfrage; laut Unternehmen gelingt es in neun von zehn Fällen, innerhalb einer Stunde ein Angebot zu liefern.
Abgewickelt wird dabei alles über SparePartsNow als alleinigen Vertragspartner: von Bestellung über Rechnungsstellung bis zur Lieferung, auch wenn die Teile selbst aus einem internationalen Lieferantennetzwerk stammen. Für Unternehmen mit regelmäßigem, größerem Bestellvolumen bietet der Anbieter zudem standardisierte Schnittstellen, über die sich Bestellungen ohne Medienbruch direkt aus dem ERP-System auslösen lassen; Kunden wie Bosch, Schaeffler, Flender, Kyocera und Vibracoustic nutzen diese Anbindung bereits.
Über SparePartsNow
Die SparePartsNow GmbH betreibt eine der am schnellsten wachsenden B2B-Plattformen für industrielle Ersatzteile in Europa. Im Oktober 2022 ging die Plattform live und verfügt bereits heute über ein Portfolio von über 5 Mio. verschiedenen Artikeln von über 2.000 Marken. Speziell im Bereich generalüberholter Ersatzteile ist die Plattform europaweit führend. Das Team um Gründer und CEO Dr. Christian Hoffart arbeitet an der Vision, SparePartsNow als Nr. 1 Plattform für originale Ersatzteile im Maschinenbau zu positionieren. Die Plattform steht für originale Ersatzteile, die bis zu 50% günstiger sind und 24/7 geliefert werden. www.sparepartsnow.de
Zusätzlich vermittelt das Unternehmen auf Wunsch fachgerechte Reparaturen über ein Netzwerk spezialisierter Servicebetriebe. Standardisierte Abläufe und technische Prüfprotokolle sorgen dabei für Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Das sind Stärken, die sich besonders in folgenden Bereichen ausspielen:
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1. Der akute Maschinenausfall, bei dem sofortige Verfügbarkeit über allem steht und 24/7 Lieferungen relevant sind.
2. Im Segment abgekündigter und generalüberholter Produkte. Allein in diesem Segment listet das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 1 Mio. unterschiedliche Artikel.
Generalüberholte Teile: Größte Einsparpotenziale für den Einkauf
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Ein zweiter Trend betrifft generalüberholte (refurbished) Ersatzteile. Gerade bei abgekündigten oder schwer verfügbaren Komponenten – etwa Motoren, Getrieben oder elektronischen Baugruppen – kann aufgearbeitete Ware eine wirtschaftliche Alternative zur Neuware sein, sowohl preislich als auch mit Blick auf Verfügbarkeit und Nachhaltigkeitsziele.
„Der Markt für solche Teile wächst. Wir haben allein in diesem Segment mehr als eine Million unterschiedliche Artikel im Angebot “, bestätigt Hoffart. Die entsprechenden Produkte stammen dabei nicht vom Plattformbetreiber selbst, sondern von spezialisierten Partnern, die sich auf Ankauf, Prüfung und Aufarbeitung solcher Komponenten fokussiert haben. Dabei nutzt man unter anderem Partnerschaften mit den Originalherstellern, die Generalüberholungen zunehmend als Wachstumspotenzial für sich entdecken und über SparePartsNow exklusiv verkaufen.
Checkliste für den Einkauf von Ersatzteilen
Lieferantenkonzentration prüfen: Wie viele unterschiedliche Ansprechpartner sind für das aktuelle Portfolio tatsächlich nötig – und wo es lässt sich über Partner wie z.B. SparePartsNow bündeln?
Generalüberholte Artikel als Alternative betrachten: Wichtig hier: Nur über seriöse Partner wie SparePartsNow beschaffen, die für Garantie einstehen und Funktionsfähigkeit gewähren.
Überbestände regelmäßig sichten: Kapitalbindung im Ersatzteillager lässt sich oft leichter reduzieren als gedacht, wenn ein strukturierter Prozess dafür existiert.
Plattformangebote wie SparePartsNow gezielt testen: Für MRO Bedarfe, generalüberholte und abgekündigte Artikel sind Plattformen mehr als eine Alternative und lassen sich über ERP-Anbindungen in die Einkaufsprozesse integrieren.
Überbestände abbauen statt verschrotten – Cash statt Trash mit SparePartsNow
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Spiegelbildlich zur Beschaffung gewinnt auch die Vermarktung überschüssiger Ersatzteillagerbestände an Bedeutung.
Im Rahmen eines Rückkaufprogramms, wie es mittlerweile mehrere Plattformanbieter offerieren, werden ungenutzte, aber technisch einwandfreie Bestände angekauft und erneut dem Marktzugeführt – statt dass sie verschrottet oder kostenpflichtig entsorgt werden.
„Unter dem Namen „Cash statt Trash“ bieten wir den Rückkauf für überschüssige Lagerbestände – ob neu, gebraucht oder generalüberholt – an, der Abtransport wird organisiert, rund 90 Prozent der angekauften Ware finden einen neuen Abnehmer“, betont Christian Hoffart von SparePartsNow. „Das bindet weniger Kapital, reduziert Lagerfläche und liefert einen Beitrag zu CO₂-Zielen.“
Bewertet wird der Kaufpreis anhand weniger Eckdaten – Herstellername, Herstellerartikelnummer, Stückzahl und Zustand des Artikels. Diese Einfachheit ermöglicht vielen Unternehmen den schnellen Abverkauf nicht mehr benötigter Bestände.
• Warum ist der Ersatzteileinkauf besonders anspruchsvoll? – Große Sortimente, ungeplante Bedarfe, herstellerspezifische Komponenten und abgekündigte Teile erschweren die Beschaffung.
• Welche Rolle spielen digitale Plattformen im Ersatzteileinkauf? – Sie bündeln Angebote und sollen Preise, Verfügbarkeiten und Bestellprozesse digital abbilden.
• Wie unterstützt KI den Ersatzteileinkauf? – Bei SparePartsNow ermöglicht eine bildbasierte Suche die Erkennung von Bauteilen und Typenschildern per Smartphone-Kamera.
• Welche Bedeutung haben generalüberholte Teile für den Ersatzteileinkauf? – Sie können insbesondere bei schwer verfügbaren oder abgekündigten Komponenten eine Alternative zu Neuware darstellen.
• Wie können Überbestände im Ersatzteileinkauf reduziert werden? – Rückkaufprogramme ermöglichen die Vermarktung nicht mehr benötigter, technisch einwandfreier Lagerbestände.