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Das verdienen Ingenieure nach Branche und Studium

| von Dörte Neitzel

Was ein Ingenieur verdient, hängt von zahlreichen Faktoren ab: Berufserfahrung, dem Abschluss, dem Studienort und natürlich auch dem Studienfach und der Branche, in der man tätig ist.

Chemie und Pharma top, Maschinenbau gutes Mittel

Ein besonders hohes Einstiegsgehalt erhalten Ingenieure in der Chemie- und Pharmaindustrie. Das Gehalt bleibt auch nach mehr als zwei Berufsjahren das höchste für Ingenieure. Zwar lässt sich auch im Fahrzeugbau und der Informationstechnologie gut verdienen, aber der Unterschied beträgt schon satte 10.000 Euro pro Jahr.

Branche Berufsanfänger mehr als 2 J. Berufserfahrung
Maschinen- und Anlagenbau 45 450 € 62 768 €
Fahrzeugbau 47 708 € 66 025 €
Elektronik & Elektrotechnik 45 426 € 62 000 €
Energieversorgung 42 849 € 61 120 €
Chemie & Pharmaindustrie 52 600 € 76 547 €
Baugewerbe 40 012 € 49 786 €
Ingenieur- & Planungsbüros 42 000 € 49 379 €
Informationstechnologie 42 025 € 66 000 €

(Quelle: www.ingenieurkarriere.de)

Studienfach: Mechatronik und Maschinenbau ganz vorn

Auch das Studienfach will “richtig” gewählt sein. Hier liegen Mechatronik und Maschinenbau ganz vorn mit Einstiegsgehältern über 46.000 Euro.

Studienfach Einstiegsgehalt
Mechatronik 46 722 €
Maschinenbau 46 200 €
Wirtschaftsingenieurwesen 45 700 €
Elektrotechnik 45 000 €
Verfahrenstechnik 43 300 €
Informatik 42 750 €
Sonstige 41 950 €
Bauingenieurwesen 39 000 €

(Quelle: www.ingenieurkarriere.de)

Nicht weiter verwunderlich ist, dass die Unternehmensgröße ebenfalls einen großen Einfluss auf die Höhe des Gehalts hat: Große Unternehmen zahlen mit knapp 50.000 Euro mehr als kleine Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern (41.600 Euro). Und auch die Art des Abschlusses bestimmt, wie viel Geld letztendlich im Portemonnaie landet: Diplom-Ingenieure einer Universität bzw. Technischen Universität verdienen mehr als Absolventen einer FH. Und auch der Master macht sich mehr bezahlt als “nur” ein Bachelor.

 

Bild: Prazis/Fotolia.de

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