Logimat 2026

Expresso zeigt Intralogistik für Reinräume

Wo immer Bauteile, Halbzeuge oder Behälter am richtigen Ort in die gewünschte Position zu bringen sind, leisten Handhabungs- und Transportgeräte wertvolle Dienste. Expresso zeigt auf der Logimat neue Materialfluss-Lösungen.

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Reinraumlösung von Expresso für intralogistische Prozesse
Reinraumlösung von Expresso für intralogistische Prozesse

Wie vielseitig sich die verschiedenen Modelle des Hebe- und Fördersystems Lift2move von Expresso einsetzen lassen, demonstriert der deutsche Hersteller auf der diesjährigen Logimat in Halle 7. Im Mittelpunkt steht dabei vor allen der neue reinraumfähige Hebelift des Unternehmens. Er ist nach ISO 14644 zertifiziert und eignet sich für den Einsatz in Elektronik-, Halbleiter- und Optikindustrie.

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„Allein mit unserem mobilen Hebesystem lift2move verfügen wir über ein mobiles Systemprodukt, das sich dank seiner modularen Konstruktion perfekt an viele verschiedene Aufgaben rund um das Drehen, Wenden, Heben, Senken, Positionieren und Fördern von Werkstücken, Bauteilen, Halbzeugen, Gebinden und Behältern abstimmen lässt“, sagt Oliver Stauch-Vaupel, der Leiter des Expresso-Geschäftsbereichs Angetriebene Handhabungs- und Transportgeräte.

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Als konkretes Beispiel dafür werden er und sein Team den Besuchern der diesjährigen Logimat in Stuttgart in Halle 7 (Stand F41) den neuen Lift2move Cleanroom, ein mobiles Hebe- und Transportgerät mit elektrisch angetriebenem Hubmast, das die Kriterien der Reinraumklasse 5 nach ISO 14644 erfüllt. Mit dieser vor wenigen Wochen vom Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) zertifizierten Neuentwicklung bietet EXPRESSO erstmals eine intralogistische Speziallösung, die maßgeschneidert ist für den Einsatz in der Elektronikfertigung, in der optischen Industrie und in den Forschungsabteilungen vieler Branchen.

Materialfluss für den Reinraum

Der Lift2move Cleanroom ist in Edelstahl und Aluminium ausgeführt und verfügt über Glasperlen-gestrahlte, elektropolierte und eloxierte Oberflächen. Das gilt auch für den an der Hubmast-Rückseite montierten Schaltschrank, in dem sich die Batterien (Blei-Vlies 18 Ah BV/ 24 V) und eine integrierte Einheit zur kabellosen Bedienung befinden. Oberhalb des Schaltschranks ist der ergonomische Zwei-Hand-Manövriergriff angebracht, mit dem sich der Lift2move Cleanroom bewegen lässt.

Das Unternehmen: Expresso

Expresso Deutschland wurde 1939 gegründet und gehört seit 1990 zur Joachim Loh Unternehmensgruppe (JLU). Die Expresso Gruppe beschäftigt in mehreren internationalen Niederlassungen etwa 180 Mitarbeitende. Das Unternehmen gehört zu den Premiumherstellern manueller Transportgeräte, angetriebener Handhabungs- und Transportsysteme sowie smarter Einkaufswagen. Gepäckwagensysteme und Systemlösungen für die Verladetechnik und Verladesicherheit ergänzen das Portfolio. Das Unternehmen fertigt in Deutschland. Abgestimmt darauf bietet Expresso zahlreiche kundenorientierte Serviceleistungen rund um Wartung, Reparatur und Ersatzteil-Management. Großen Raum nehmen inzwischen auch digitale Dienstleistungen und IoT-Lösungen ein.

Er kann Nutzlasten von bis zu 180 kg heben und senken, verfügt über ein tiefliegendes Stabilitätsfahrwerk, spurlos abrollende Leichtlaufrollen nach ESD-Standard und eine dreistufige Bremse, mit der sich die hinteren Lenkrollen arretieren, bremsen oder im Freilauf drehen und schwenken lassen. „Außerdem haben wir den Lift2move Cleanroom mit unserer VPC-Positionssteuerung ausgestattet, die es dem Nutzer erlaubt, bis zu acht frei wählbare Höhen mit bis zu acht verschiedenen Hubgeschwindigkeiten anzufahren, wobei das manuelle Anfahren immer möglich bleibt“, sagt Oliver Stauch-Vaupel. Damit eignet sich der reinraumfähige Hebelift von Expresso auch für Zu- und Abführaufgaben, bei denen es auf hohe Wiederholgenauigkeit ankommt.

Engineering-Know-how verleiht Flügel

Ein solches nach ISO 14644 zertifiziertes Hebe- und Fördermittel wie der Lift2move Cleanroom ist laut Hersteller kein 08/15-Produkt von der Stange, sondern eine hochspezialisierte Lösung der modernen Intralogistik

. Ein zentraler Faktor ist hierbei die neu strukturierte Systemarchitektur der manuellen und angetriebenen Handhabungssysteme, die auf einem über Jahrzehnte aufgebauten und kontinuierlich weiterentwickelten Modulbaukasten basiert. Sie ermöglicht die ebenso schnelle wie wirtschaftliche Modellierung maßgeschneiderter Sonder- und Speziallösungen für anspruchsvolle Aufgaben in Montage, Produktionslogistik sowie Kommissionier- und Lagertechnik. 

„Auf der Logimat werden wir beispielsweise darüber informieren, wie es uns jüngst gelungen ist, für einen namhaften Auftraggeber aus der E-Mobility ein innovatives Mehrachsen-System für die fertigungsnahe Handhabung schwerer Bauteile zu realisieren. Allein die hohe Verfügbarkeit und Vielfalt der Komponenten und Module unserer Produktgruppen bietet uns bei solchen Projekten große Freiräume, die den Innovationseifer unserer Konstrukteure geradezu beflügeln. Dabei betrachten wir jede kundenspezifische Individualisierung als systematisch modellierbaren Entwicklungsprozess“, berichtet Oliver Stauch-Vaupel.



FAQ - Intralogistik

Was versteht man unter Intralogistik?

Intralogistik umfasst alle innerbetrieblichen Material‑, Informations‑ und Warenflüsse, also alles, was innerhalb eines Unternehmens bewegt, gelagert oder kommissioniert wird. Sie bildet das Rückgrat effizienter Produktions‑ und Logistikprozesse.

Warum ist Intralogistik für Unternehmen so wichtig?

Eine gut organisierte Intralogistik reduziert Durchlaufzeiten, senkt Kosten und erhöht die Prozesssicherheit. Sie trägt entscheidend dazu bei, dass Unternehmen flexibel auf Nachfrageänderungen reagieren können.

Welche Technologien kommen in der modernen Intralogistik zum Einsatz?

Moderne Intralogistik nutzt automatisierte Lagersysteme, fahrerlose Transportsysteme (FTS/AGVs), Robotik und digitale Steuerungssysteme. Diese Technologien erhöhen die Effizienz und ermöglichen eine präzisere Steuerung der Materialflüsse.

Wie wirkt sich Automatisierung auf die Intralogistik aus?

Automatisierung steigert die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit von Prozessen und reduziert Fehlerquoten. Gleichzeitig ermöglicht sie es, Personal für höherwertige Tätigkeiten einzusetzen und Engpässe zu vermeiden.

Welche Herausforderungen bestehen in der Intralogistik?

Unternehmen stehen vor steigender Komplexität, Fachkräftemangel und der Notwendigkeit, Systeme flexibel an volatile Märkte anzupassen. Zudem erfordert die Integration neuer Technologien Investitionen und eine sorgfältige Prozessplanung.