Wo immer Bauteile, Halbzeuge oder Behälter am richtigen Ort in die gewünschte Position zu bringen sind, leisten Handhabungs- und Transportgeräte wertvolle Dienste. Expresso zeigt auf der Logimat neue Materialfluss-Lösungen.
Reinraumlösung von Expresso für intralogistische ProzesseExpresso
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Wie vielseitig sich die verschiedenen
Modelle des Hebe- und Fördersystems Lift2move von Expresso einsetzen lassen, demonstriert
der deutsche Hersteller auf der diesjährigen Logimat in Halle 7. Im Mittelpunkt steht dabei vor allen der neue reinraumfähige Hebelift des
Unternehmens. Er ist nach ISO 14644 zertifiziert und eignet sich für den
Einsatz in Elektronik-, Halbleiter- und Optikindustrie.
„Allein mit unserem mobilen Hebesystem lift2move verfügen
wir über ein mobiles Systemprodukt, das sich dank seiner modularen Konstruktion
perfekt an viele verschiedene Aufgaben rund um das Drehen, Wenden, Heben, Senken,
Positionieren und Fördern von Werkstücken, Bauteilen, Halbzeugen, Gebinden und Behältern abstimmen lässt“, sagt Oliver Stauch-Vaupel, der Leiter
des Expresso-Geschäftsbereichs Angetriebene Handhabungs- und Transportgeräte.
Als konkretes Beispiel dafür werden er und sein Team den Besuchern der
diesjährigen Logimat in Stuttgart in Halle 7 (Stand F41) den neuen Lift2move Cleanroom, ein mobiles Hebe- und
Transportgerät mit elektrisch angetriebenem Hubmast, das die Kriterien der
Reinraumklasse 5 nach ISO 14644 erfüllt. Mit dieser vor wenigen Wochen vom
Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) zertifizierten
Neuentwicklung bietet EXPRESSO erstmals eine intralogistische Speziallösung,
die maßgeschneidert ist für den Einsatz in der Elektronikfertigung, in der
optischen Industrie und in den Forschungsabteilungen vieler Branchen.
Materialfluss für den Reinraum
Der Lift2move Cleanroom ist in Edelstahl und
Aluminium ausgeführt und verfügt über Glasperlen-gestrahlte, elektropolierte und
eloxierte Oberflächen. Das gilt auch für den an der Hubmast-Rückseite montierten
Schaltschrank, in dem sich die Batterien (Blei-Vlies 18 Ah BV/ 24 V) und eine
integrierte Einheit zur kabellosen Bedienung befinden. Oberhalb des
Schaltschranks ist der ergonomische Zwei-Hand-Manövriergriff angebracht, mit
dem sich der Lift2move Cleanroom bewegen lässt.
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Das Unternehmen: Expresso
Expresso Deutschland wurde 1939 gegründet und gehört seit
1990 zur Joachim Loh Unternehmensgruppe (JLU). Die Expresso Gruppe beschäftigt
in mehreren internationalen Niederlassungen etwa 180 Mitarbeitende. Das
Unternehmen gehört zu den Premiumherstellern manueller Transportgeräte,
angetriebener Handhabungs- und Transportsysteme sowie smarter Einkaufswagen.
Gepäckwagensysteme und Systemlösungen für die Verladetechnik und
Verladesicherheit ergänzen das Portfolio. Das Unternehmen fertigt in
Deutschland. Abgestimmt darauf bietet Expresso zahlreiche kundenorientierte
Serviceleistungen rund um Wartung, Reparatur und Ersatzteil-Management. Großen
Raum nehmen inzwischen auch digitale Dienstleistungen und IoT-Lösungen ein.
Er kann Nutzlasten von bis zu 180 kg heben und senken, verfügt
über ein tiefliegendes Stabilitätsfahrwerk, spurlos abrollende Leichtlaufrollen
nach ESD-Standard und eine dreistufige Bremse, mit der sich die hinteren
Lenkrollen arretieren, bremsen oder im Freilauf drehen und schwenken lassen.
„Außerdem haben wir den Lift2move Cleanroom mit unserer VPC-Positionssteuerung ausgestattet, die es dem Nutzer erlaubt,
bis zu acht frei wählbare Höhen mit bis zu acht verschiedenen
Hubgeschwindigkeiten anzufahren, wobei das manuelle Anfahren immer möglich
bleibt“, sagt Oliver Stauch-Vaupel. Damit eignet sich der reinraumfähige
Hebelift von Expresso auch für Zu- und Abführaufgaben, bei denen es auf hohe Wiederholgenauigkeit
ankommt.
Engineering-Know-how verleiht Flügel
Ein solches nach ISO 14644 zertifiziertes Hebe- und
Fördermittel wie der Lift2move Cleanroom ist laut Hersteller kein 08/15-Produkt von der
Stange, sondern eine hochspezialisierte Lösung der modernen Intralogistik
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. Ein zentraler Faktor ist hierbei die neu strukturierte
Systemarchitektur der manuellen und angetriebenen Handhabungssysteme, die auf
einem über Jahrzehnte aufgebauten und kontinuierlich weiterentwickelten
Modulbaukasten basiert. Sie ermöglicht die ebenso schnelle wie wirtschaftliche
Modellierung maßgeschneiderter Sonder- und Speziallösungen für anspruchsvolle
Aufgaben in Montage, Produktionslogistik sowie Kommissionier- und Lagertechnik.
„Auf der Logimat werden wir beispielsweise darüber informieren, wie es uns
jüngst gelungen ist, für einen namhaften Auftraggeber aus der E-Mobility ein innovatives
Mehrachsen-System für die fertigungsnahe Handhabung schwerer Bauteile zu
realisieren. Allein die hohe Verfügbarkeit und Vielfalt der Komponenten und
Module unserer Produktgruppen bietet uns bei solchen Projekten große Freiräume,
die den Innovationseifer unserer Konstrukteure geradezu beflügeln. Dabei
betrachten wir jede kundenspezifische Individualisierung als systematisch
modellierbaren Entwicklungsprozess“, berichtet Oliver Stauch-Vaupel.
FAQ - Intralogistik
Was versteht man unter Intralogistik?
Intralogistik umfasst alle innerbetrieblichen Material‑,
Informations‑ und Warenflüsse, also alles, was innerhalb eines Unternehmens
bewegt, gelagert oder kommissioniert wird. Sie bildet das Rückgrat effizienter
Produktions‑ und Logistikprozesse.
Warum ist Intralogistik für Unternehmen so wichtig?
Eine gut organisierte Intralogistik reduziert
Durchlaufzeiten, senkt Kosten und erhöht die Prozesssicherheit. Sie trägt
entscheidend dazu bei, dass Unternehmen flexibel auf Nachfrageänderungen
reagieren können.
Welche Technologien kommen in der modernen Intralogistik zum
Einsatz?
Moderne Intralogistik nutzt automatisierte Lagersysteme,
fahrerlose Transportsysteme (FTS/AGVs), Robotik und digitale Steuerungssysteme.
Diese Technologien erhöhen die Effizienz und ermöglichen eine präzisere
Steuerung der Materialflüsse.
Wie wirkt sich Automatisierung auf die Intralogistik aus?
Automatisierung steigert die Geschwindigkeit und
Zuverlässigkeit von Prozessen und reduziert Fehlerquoten. Gleichzeitig
ermöglicht sie es, Personal für höherwertige Tätigkeiten einzusetzen und
Engpässe zu vermeiden.
Welche Herausforderungen bestehen in der Intralogistik?
Unternehmen stehen vor steigender Komplexität,
Fachkräftemangel und der Notwendigkeit, Systeme flexibel an volatile Märkte
anzupassen. Zudem erfordert die Integration neuer Technologien Investitionen
und eine sorgfältige Prozessplanung.