Zwei Männer beim Unterzeichnen eines Dokuments

ESG-Kriterien werden bald zur Pflicht, Coupa bindet sie bereits jetzt in seine Beschaffungsplattform ein. (Bild: MIND AND I - stock.adobe.com)

Der Druck wächst: In sieben Monaten tritt das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Kraft, welches Unternehmen auch für ihre Lieferkette in die Pflicht nimmt. Coupa Software hat deher neue Funktionen bekannt gegeben, mit denen Unternehmen dieses Gesetz einhalten können und ihre ESG-Ziele in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environmental Social Governance, ESG) erreichen.

Die zentralen, erweiterten Funktionen der Coupa-Lösung, um das Lieferkettengesetz einzuhalten, umfassen:

  • Risikobewertung mit Blick auf die Sorgfaltspflichten: Kunden können jetzt in einer digitalen Auswertung Compliance-Informationen zu Lieferanten, wie sie vom Lieferkettengesetz verlangt werden, anfordern und verwalten, und entsprechende Berichte für die deutschen Aufsichtsbehörden erstellen.
  • Daten zu Lieferantenrisiken und Compliance: Die Kunden sehen bei Ausschreibungen in Echtzeit umfassende Daten zur Lieferantensituation, Risiken und Nachhaltigkeit und erhalten direkten Einblick in digitale Zwillinge ihrer Lieferketten. Damit ist eine angemessene Sicherheitsüberprüfung zur Einhaltung der geltenden Vorschriften möglich.
  • Teamübergreifende Zusammenarbeit: Das Risikomanagement lässt sich direkt in die Abläufe bei der Beschaffung, in das Lieferkettenmanagement und in die Compliance-Prozesse einbinden, um Silos aufzubrechen. Die Coupa-Plattform zeigt den Kunden umfassende Daten zum Lieferantenrisiko an, das sich mit jeder einzelnen Ausgabe ergibt – und zwar direkt, wenn die Entscheidung getroffen wird.

Das deutsche Lieferkettengesetz, das am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, verlangt von Unternehmen in Deutschland mit mehr als 3.000 Beschäftigten, ihre Lieferketten auf Menschenrechtsverletzungen zu kontrollieren und Umweltschutzstandards einzuhalten.

Doch nicht nur Regierungen und Aufsichtsbehörden, sondern auch Investoren, Kunden und Beschäftigte setzen Unternehmen immer stärker unter Druck und verlangen mehr Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit. Wo aber stehen die Unternehmen? Eine im April veröffentlichte Coupa-Studie hat gezeigt, dass den Unternehmen häufig der Einblick in die erforderlichen Daten fehlt und sie schon deshalb die Gesetze und Vorschriften im ESG-Bereich nicht immer erfüllen können.

Fast zwei Drittel (60 %) der deutschen Unternehmen sagen, dass sie weder wissen noch prüfen können, ob ihre engsten Partner ESG-Standards einhalten. Und 42 Prozent geben sogar zu, dass es bei ihnen gar kein wirksames Risiko-Management-System für die ESG-Anforderungen an ihre Lieferketten gibt.

„CEOs und Führungskräfte wollen etwas bewegen und ihre Unternehmen anders führen, werden dabei aber durch fehlende Daten ausgebremst. Ein gutes Ausgabenmanagement kann hier helfen", so der Vorstandsvorsitzende und CEO von Coupa, Rob Bernshteyn. „Mit einer umfassenden Business Spend Management-Strategie, die datengestützte Einblicke aus der Community bereitstellt, haben Unternehmen die Möglichkeit, Risiken zu senken und gleichzeitig gewinnbringend und zielgerichtet zu agieren."

„Regierungen und Aufsichtsbehörden haben deutlich gemacht, dass die Unternehmen beim Thema ESG jetzt liefern müssen. Das deutsche Lieferkettengesetz ist hier besonders streng. Viele Unternehmen beschäftigen sich nun stärker mit ihren ESG-Risiken und versuchen, sie nach Möglichkeit vor dem Inkrafttreten im Januar zu minimieren", so Markus Hornburg, Vice President Global Product Compliance bei Coupa. „In vielen anderen Ländern gibt es bereits ähnliche Gesetze oder Überlegungen in diese Richtung. Für die Unternehmen bedeutet das, dass sie unzählige Nuancen und Feinheiten verstehen müssen. Die Compliance-as-a-Service-Lösungen von Coupa hilft weltweit tätigen Unternehmen, ihren Compliance-Ansatz zu optimieren. Damit können sie darauf vertrauen, dass ihre Marke und ihr Geschäftsergebnis sicher geschützt sind."

Saint-Gobain, ein weltweit tätiges Produktionsunternehmen, hat eine Mission und möchte der weltweite Marktführer für leichtes und nachhaltiges Bauen werden – und setzt dabei auf Coupa. „Wir wollen bis 2050 klimaneutral sein und liegen gut auf Kurs. Weniger Silos und eine bessere teamübergreifende Zusammenarbeit helfen uns, schneller zu wachsen und auch eine positive Wirkung auf die Umwelt zu haben", erklärt Philippe Boutonnet, Leiter Supply Chain Excellence bei Saint-Gobain. „Coupa spielt eine zentrale Rolle, um diese Ziele zu erreichen: Wir nutzen fortschrittliche Modelle für die digitale Supply-Chain-Optimierung, um uns unsere CO₂-Emissionen bewusst zu machen und zu optimieren. So können wir unser Nachhaltigkeitskonzept umsetzen, um noch mehr Fortschritte in Sachen ESG zu machen und um unsere transportbedingten Emissionen um durchschnittlich mindestens 20 Prozent zu senken."

„PwC Deutschland hilft Unternehmen dabei, die richtigen Prozesse und Qualitätskontrollen für nahtlose Lieferketten aufzusetzen", so Jan Joachim Herrmann, Partner bei PwC Deutschland. „Mit dem umfassenden Business Spend Management-Ansatz von Coupa, der hinter unserer Smart-Network-Buying-Lösung (SMB) steht, haben wir eine Single Source of Truth, mit der sich Brennpunkte und Probleme in den Lieferketten erkennen lassen. Perfekt also, um Unternehmen in Deutschland und Europa bei der Einhaltung von Vorschriften zu unterstützen. Zusammen mit Coupa können wir Unternehmen helfen, smarter zu sourcen, Compliance nachzuweisen und gleichzeitig ihre Lieferketten effizienter und stabiler aufzustellen.

„Die sich verändernde Regulatorik in vielen Ländern erhöht den Druck auf Unternehmen, sich mit notwendigen Verbesserungen im Bereich ESG kurzfristig auseinanderzusetzen. Um den dort entstehenden Herausforderungen zu begegnen, ist ein klares Verständnis der rechtlichen Anforderungen als auch die Transparenz über die Supply Chain und Einkaufsdaten notwendig. Auf dieser Basis können Unternehmen Ansätze identifizieren, um bspw. Emissionen zu senken und ein Zielbild zu entwickeln, welches mit durch Anpassung der Governance, Prozesse und IT-Systeme ein dauerhaft einfacheres Monitoring der ESG Ziele ermöglicht," so Stefan Löchner, Partner bei KPMG AG Deutschland.

Pressemitteilung Coupa, bearbeitet von Dörte Neitzel

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