Digitales Vertragsmanagement verschafft SV Informatik messbare Effizienzgewinne: Mit Fabasoft Contracts und Fabasoft Dora spart der IT-Dienstleister jährlich rund 2.500 Arbeitsstunden.
Die SV Informatik zeigt, wie sich mit digitalen Prozessen nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch regulatorische Anforderungen sicher abbilden lassen durch den Einsatz von KI, Low-Code-Technologie und automatisierten Workflows.photostockatinat - stock.adobe.com
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Summary:
SV Informatik hat seine Vertragsprozesse mit Fabasoft Contracts und Fabasoft Dora digitalisiert. Das Unternehmen spart jährlich 1.520 Stunden im Einkauf und weitere 960 Stunden über den Contract Lifecycle. KI, Low-Code-Technologie und automatisierte Workflows sollen Tempo, Transparenz und Rechtssicherheit erhöhen.
Verträge sind das Rückgrat jeder Lieferbeziehung – doch
jene Lieferantenverträge, Rahmenvereinbarungen und
Service-Level-Agreements (SLAs) bedürfen aufgrund steigender regulatorischer
Anforderungen an Lieferketten, Datenschutz und IT-Sicherheit einer aktiven und kontinuierlichen Prüfung und Verwaltung. Ineffiziente Prozesse, wie etwa durch manuelle Tätigkeiten und
Medienbrüche, führen dabei jedoch zu einem spürbaren Verlust an Transparenz,
Geschwindigkeit und Sicherheit. SV Informatik, Tochter der SV SparkassenVersicherung und Anbieter
spezialisierter IT-Lösungen für Versicherungsunternehmen, hat diese Herausforderungen
erkannt und ihre Vertragsprozesse digitalisiert – mit den kombinierten Lösungen
Fabasoft Contracts und Fabasoft Dora.
„Wir hatten
zwar verschiedene Tools im Einsatz, aber keine durchgängigen Prozesse“,
erinnert sich Stefan Kressig, Syndikusanwalt und Experte für IT-Recht bei der
SV Informatik GmbH. „Dadurch kam es zu Redundanzen, einer höheren
Fehleranfälligkeit und einem Mehraufwand für unsere Fachabteilungen.“ Gesucht wurde ein System, mit dem Mitarbeiter:innen
effizienter arbeiten und gleichzeitig flexibel auf regulatorische Anforderungen
reagieren können. Die
Antwort: Die KI-gestützte Vertragsmanagement-Software Fabasoft Contracts in
Kombination mit dem digitalen Auslagerungsmanagement von Fabasoft Dora. „Allein
im Einkauf erzielen wir damit eine jährliche Zeitersparnis von 1.520 Stunden“,
betont Kressig. „Zusätzlich sparen wir über den gesamten Lebenszyklus der Verträge –
von Erstellung bis Archivierung – weitere 960 Stunden pro Jahr ein. Das gibt
uns mehr Raum für fachliche Aufgaben. Gleichzeitig können wir schnell auf neue
regulatorische Anforderungen reagieren. Und: Wir entdecken laufend neue
Möglichkeiten, um unsere Arbeitsabläufe noch weiter zu optimieren.“
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Schnell handlungsfähig bei neuen gesetzlichen
Anforderungen
Robin Schmeisser, Fabasoft: „Anhand von individuellen Checklisten prüft die KI die Vertragsinhalte automatisiert auf K.-o.-Kriterien oder bestimmte Klauseln und erkennt enthaltene Risiken“Julia Spicker
Unternehmen
sehen sich schnell wachsenden und wechselnden Anforderungen aus der Regulatorik
gegenüber. So ist auch die SV Informatik von vielen unterschiedlichen Vorgaben
betroffen – u.a. im Bereich IT durch die EU-Verordnung über digitale Dienste
(DSA) und die überarbeitete NIS2-Richtlinie, oder im Nachhaltigkeitsbereich
durch das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Hinzukommt für den Finanzsektor
spezifische Regulatorik wie die EU-Richtlinie Solvency ll und der Digital
Operational Resilience Act (DORA).
Zur
Erfüllung vieler dieser Vorgaben liegen wesentliche Verantwortlichkeiten im
Einkauf. So gilt es beispielsweise Lieferanteninformationen einzuholen,
Zertifikate und Nachweise aktuell zu halten sowie Verträge mit Lieferanten zu
kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen. „Mithilfe von Fabasoft können wir heute bereits bei
Vertragserstellung alle Compliance-relevanten Inhalte berücksichtigen und
regulatorische Vorgaben direkt in den Workflow integrieren“, so Kressig. „Wir vermeiden damit
Mehraufwand im Nachhinein – und können jederzeit nachweisen, dass unsere
Prozesse den aktuellen Anforderungen entsprechen.“ Dafür hat das IT-Unternehmen
abteilungsübergreifende, digitale Workflows eingerichtet – unter anderem für
Due-Diligence-Verfahren, Risikobewertungen und Lieferantenprüfungen. Alle
Bearbeitungsschritte sind mit elektronischen Workflow-Unterschriften und
integriertem Audit-Log – einer automatisierten Änderungsdokumentation –
revisionssicher nachvollziehbar.
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Zur
Kontrolle, ob bestehende Verträge allen aktuellen gesetzlichen Vorgaben
entsprechen, setzt die SV Informatik die KI-gestützte Vertragsanalyse von Fabasoft ein.
„Anhand von individuellen Checklisten prüft die KI die Vertragsinhalte
automatisiert auf K.-o.-Kriterien oder bestimmte Klauseln und erkennt
enthaltene Risiken“, sagt Robin Schmeisser, Geschäftsführer von Fabasoft
Contracts. „Das verschafft den Verantwortlichen einen schnellen Überblick,
selbst bei umfangreichen Vertragsbeständen.
Notwendige Ergänzungsvereinbarungen
lassen sich einfach mittels Vorlagen und Klauselbibliothek erstellen, die
Software startet daraufhin selbstständig die richtigen Freigabeprozesse.“ Die
Zeichnung gelingt dank integrierter, rechtssicherer elektronischer Signatur
schnell und ohne Medienbrüche. Das Ergebnis: kürzere Bearbeitungszeiten,
schnellere Entscheidungen und weniger Fehler.
Stefan Kressig, SV Informatik: „Mithilfe von Fabasoft können wir heute bereits bei Vertragserstellung alle Compliance-relevanten Inhalte berücksichtigen und regulatorische Vorgaben direkt in den Workflow integrieren“SV Informatik
Mit Do-it-yourself zum individuellen Vertragsmanagement
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Die Grundeinstellungen und die Integration des Systems in die bestehende
IT-Infrastruktur erfolgten in drei Tagen. Im Anschluss nahm die SV Informatik
weitere individuelle Anpassungen vor – etwa die Gestaltung der
Benutzeroberfläche und das Erstellen eigener Vorlagen und Textbausteine. Dafür war für die SV Informatik
die Low-Code-basierte Anpassbarkeit der Software besonders wichtig – also die
Möglichkeit, Formulare und Prozesse auch ohne Programmierkenntnisse zu
konfigurieren. Auf diese Weise können Fachabteilungen selbstständig digitale
Vorlagen erstellen und anpassen: Etwa für Verträge, Checklisten,
Risikobewertungen oder Lieferantenfragebögen.
Die SV Informatik zeigt, wie sich mit den richtigen digitalen Prozessen
nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch regulatorische Anforderungen
sicher abbilden lassen. Durch den gezielten Einsatz von KI,
Low-Code-Technologie und automatisierten Workflows gewinnt die
Einkaufsorganisation messbar an Tempo, Transparenz und Rechtssicherheit. Damit
wird Vertrags- und Vendormanagement vom zeitintensiven Verwaltungsthema zum wesentlichen
Erfolgsfaktor.
Was bringt digitales Vertragsmanagement bei SV Informatik?
SV Informatik spart jährlich 1.520 Stunden im Einkauf und weitere 960 Stunden über den Contract Lifecycle.
Wie unterstützt digitales Vertragsmanagement die Compliance?
Regulatorische Vorgaben lassen sich direkt in Workflows integrieren, Bearbeitungsschritte revisionssicher dokumentieren und Vertragsinhalte KI-gestützt prüfen.
Welche Rolle spielt KI im digitalen Vertragsmanagement?
Die KI prüft Vertragsinhalte anhand individueller Checklisten auf K.-o.-Kriterien, Klauseln und Risiken.
Warum ist digitales Vertragsmanagement für den Einkauf wichtig?
Der Einkauf muss Lieferanteninformationen, Nachweise, Zertifikate und Vertragsanforderungen zuverlässig steuern und dokumentieren.
Welche Lösungen nutzt SV Informatik für digitales Vertragsmanagement?
SV Informatik setzt Fabasoft Contracts und Fabasoft Dora für Vertragsmanagement, Auslagerungsmanagement, Workflows und Compliance-Prüfungen ein.