Der Maschinenbau ist in Deutschland eine der wichtigsten Branchen. Welche Unternehmen sind die größten?industrieblick - stock.adobe.com
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Summary: Der Maschinenbau in Deutschland erzielte 2025 einen Gesamtumsatz von 257 Mrd. EUR. Die Branche bleibt stark exportorientiert, besonders in Richtung USA, China und Frankreich. Sinkende Beschäftigtenzahlen, weniger Maschinenbaustudierende und hohe Arbeitskosten erhöhen aber den Druck auf die Unternehmen. An der Spitze des Rankings der wichtigsten Maschinenbauer Deutschlands stehen nach wie vor zwei ehemals stark verbandelte Unternehmen.
Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland gehört bislang zu den umsatzstärksten und innovativsten Branchen. Die Umsätze der Branche liegen seit 2011 konsequent über 200 Mrd. EUR und erreichten 2023 mit rund 263 Mrd. EUR ihren Rekord. Sichtbare Ausschläge nach unten gab es 2009/10 durch die Finanzkrise und 2020 durch die Corona-Pandemie. 2024 war es dann wieder soweit: Der Gesamtumsatz des deutschen Maschinenbaus sank auf 254,4 Mrd. EUR.
Welche Unternehmen sind für die höchsten Umsätze verantwortlich? Das erfahren Sie in unserer Bildergalerie der 20 größten Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland.
Top 20: Die größten deutschen Maschinenbauer
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Platz 20: Kuka. Kuka muss zwei Plätze im Ranking der größten deutschen Maschinen- und Anlagenbauer abgeben. Das Augsburger Unternehmen erzielte 2024 einen Umsatz von 3,732 Milliarden Euro (2023: 4,05 Milliarden Euro, 2022: 3,9 Milliarden Euro).Kuka
Platz 18: SMS Group: Neu in den Top 20 der größten Maschinenbauer in Deutschland ist die SMS Group mit einem Umsatz von 4,03 Milliarden Euro.SMS Group
Platz 19: Schaeffler (Bearings & Industrial Solutions). Das Unternehmen erzielte im Maschinen- und Anlagenbau-relevanten Bereich (Bearings & Industrial Solutions) einen Umsatz von 3,94 Milliarden Euro (2023: 4,29 Milliarden Euro, 2022: 4,27 Milliarden Euro, 2021: 3,57 Milliarden Euro). Schaeffler produziert in dieser Sparte Wälz- und Gleitlager, Linearführungen, Instandhaltungsprodukte, Mechatronik.)Schaeffler (wurm + wurm architekten ingenieure gmbh)
Platz 17: Everllence/ MAN Power Engineering. Das Unternehmen stieg 2023 neu in die Top 20 ein und klettert vom 19. auf den 17. Rang. Es erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von 4,33 Milliarden Euro (2023: 4,04 Milliarden Euro). MAN Power Engineering war bis 2023 Teil des VW-Konzerns (über MAN), wurde dann an Rheinmetall verkauft, wird in deren Geschäftsbericht jedoch immer noch separat ausgewiesen.U. J. Alexander - stock.adobe.com
Platz 16: SEW EurodriveDas Unternehmen SEW konnte 2024 seinen Umsatz bei konstanten 4,5 Milliarden Euro halten (2022: 4,2 Milliarden Euro, 2021: 3,10 Milliarden Euro). Auch seinen 16. Rang hat SEW damit erneut sicher. SEW Eurodrive produziert unter anderem Getriebemotoren, Frequenzumrichter, Steuerungen und Software.SEW
Platz 15: Dürr. Seinen 15. Rang kann Dürr mit 4,698 Milliarden Euro (2023: 4,63 Milliarden Euro) halten. Im Jahr 2021 waren es 3,54 Milliarden Euro und Platz 16. Dürr produziert Lackieranlagen und Applikationstechnik, Fahrerlose Transportsysteme, Umwelttechnik, ist aber auch in der Elektromobilität tätig.Dürr Group
Platz 13: Claas. Von 7 auf 13 geht es runter für Claas. Der Jahresumsatz 2024 des Landmaschinenherstellers Claas betrug 5 Milliarden Euro - ein Minus von knapp einem Fünftel im Vergleich zu den 6,14 Milliarden Euro aus 2023. (2022: 4,93 Milliarden Euro, 2021: 4,79 Milliarden Euro).Claas
Platz 13: Trumpf. Trumpf belegt mit einem Umsatz von 5,17 Milliarden Euro ( 2023: 5,36 Milliarden Euro, 2022: 4,23 Milliarden Euro) den 13. Rang der größten deutschen Maschinenbauer. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 waren es 3,5 Milliarden Euro und Platz 17.Trumpf
Platz 12: Thyssenkrupp. Vom 13. Rang geht es mit 5,2 Milliarden Euro (2023: 5,04 Milliarden Euro) rauf auf Platz 12.Thyssenkrupp
Platz 11: Voith. Von Platz 10 im Vorjahr geht es für Voith runter auf den 12. Rang. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 5,23 Milliarden Euro (2023: 5,51 Milliarden Euro, 2022: 4,88 Milliarden Euro, 2021: 4,26 Milliarden Euro). Voith entwickelt in Heidenheim Schiffsantriebe, hydrostatische Pumpen, Gelenkwellen, hydrodynamische Antriebe für Schienenfahrzeuge sowie Automatikgetriebe, Schwingungsdämpfer und Anfahrelemente.Voith
Platz 10: Krones. Von Platz 14 geht es auf den 10. Rang für den Maschinenbauer Krones. Dafür sorgen 5,293 Milliarden Euro (2023: 4,72 Milliarden Euro, 2022: 4,21 Milliarden Euro, 2021: 3,63 Milliarden Euro). Krones ist Hersteller von Anlagen für die Getränkeindustrie.Krones
Platz 9: Jungheinrich. Der Intralogistikspezialist bleibt mit einem Jahresumsatz 2024 von 5,392 Milliarden Euro (2023: 5,55 Milliarden Euro, 2022: 4,76 Milliarden Euro) auf dem neunten Rang unter den größten Maschinenbauern in Deutschland. Im Jahr 2021 waren es 4,24 Milliarden Euro und Platz 11.(Bild: Jungheinrich)
Platz 8: Gea. Von Platz 11 geht es für Gea hoch auf Platz 8. Den belegt Gea mit einem Umsatz von 5,422 Milliarden Euro (2023: 5,37 Milliarden Euro, 2022: 5,16 Milliarden Euro, 2021: 4,7 Milliarden Euro). Gea produziert Melktechnik, Stalleinrichtungen, Fütterungssysteme und Gülletechnologie. Gea Mechanical Equipment fertigt unter anderem Pumpen, Separatoren, Dekanter sowie Prozesstechnik zur Lebensmittelverarbeitung und -verpackung.GEA
Platz 7: Bosch. Bosch Industrial Technology erreicht Platz sieben unter den größten Maschinen- und Anlagenbauern in Deutschland mit einem Umsatz von 6,45 Milliarden Euro (2023: 7,47 Milliarden Euro (2022: 6,94 Milliarden Euro, 2021: 6,1 Milliarden Euro). Damit rutschen die Stuttgarter drei Plätze nach unten. Die Geschichte des Unternehmens reicht zurück bis ins Jahr 1886, als Robert Bosch die Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik in Stuttgart gründete. Der Bereich Industrial Technology umfasst den Geschäftsbereich Drive and Control Technology, den hauptsächlich intern ausgerichteten Bereich für Montageanlagen Bosch Manufacturing Solutions und den Produktbereich Bosch Connected Industry.Bosch
Platz 6: Zeiss. Zeiss erzielte mit seiner Sparte Semiconductor Manufacturing Technology und Industrial Quality & Research im Maschinen- und Anlagenbau-relevanten Bereich einen Umsatz von 6,491 Milliarden Euro (2023: 5,85 Milliarden Euro, 2022: 4,82 Milliarden Euro) und landet damit auf Platz 6.Zeiss
Platz 5: Exyte. Exyte bleibt auf dem fünften Platz unter Deutschlands größten Maschinen- und Anlagenbauern.. Der Gesamtjahresumsatz liegt 2024 bei 7,1 Milliarden Euro, 2023: 7,6 Milliarden Euro, 2022: 7,4 Milliarden Euro, 2021: 4,87 Milliarden Euro, Platz 6). Exyte hat seine Kunden in der Halbleiter-, Batterie-, Biotech- und Pharmabranche und produziert und entwickelt Produktionsanlagen.Exyte
Platz 4: Nordex. Nordex steigt im Ranking der größten Maschinen- und Anlagenbauer vom 6. auf den 4. Rang unter den größten Maschinen- und Anlagenherstellern Deutschlands. Der Hersteller von Windkraftanlagen hat seinen Sitz in Rostock und brachte es 2024 auf einen Jahresumsatz von 7,298 Milliarden Euro (2023: 6,49 Milliarden Euro, 2022: 5,69 Milliarden Euro, 2021: 5,4 Milliarden Euro). Das Unternehmen fertigt, erreichtet und wartet Windkraftanlagen. Als Hersteller von Windenergieanlagen bezieht die Nordex Group Produkte und Leistungen von zahlreichen Lieferanten weltweit. Die Sourcing-Abteilung ist global und regional aufgestellt, konzentriert den Großteil ihrer Beschaffungsaktivitäten auf Deutschland, Spanien, China, die USA, Brasilien sowie Indien. Beschaffungsteams sind auf die unterschiedlichsten Bauteile und Leistungen spezialisiert und für das Lieferanten- und Materialgruppenmanagement, das tägliche Material- und Servicemanagement sowie die Erteilung von Aufträgen und die Nachverfolgung von Lieferungen verantwortlich.Nordex
Platz 3: Kion. Das Frankfurter Unternehmen Kion schaffte 2024 einen Umsatz von 11,503 Milliarden Euro (2023: 11,43 Milliarden Euro, 2022: 11,14 Milliarden Euro) und bleibt damit auf dem dritten Rang der größten deutschen Maschinen- und Anlagenbauer. Kion hat sich spezialisiert auf Gabelstapler, Lagertechnik und damit verbundene Dienstleistungen. 2016 kaufte Kion den Automatisierungsanbieter Dematic. Rund 41.000 Mitarbeiter arbeiten für den Intralogistiker in mehr als 100 Ländern. Zu den Marken, die unter dem Dach von Kion sind, zählen Linde Material Handling, Still, Dematic, Baoli, Fenwick (in Frankreich) und OM (in Indien und Italien).Kion Group
Platz 2: Siemens. Siemens ist ein deutscher Mischkonzern mit Unternehmenssitz sowohl in München als auch Berlin. Mit 18,54 Milliarden Euro im maschinenbaurelevanten Bereich (2023: 25,23 Milliarden Euro, 2022: 22,75 Milliarden Euro) Umsatz schafft es der Konzern trotz Umsatzrückgangs auf den zweiten Platz. Auch andere Schwerpunkte sind mittlerweile ausgegliedert, dazu zählen Siemens Healthineers (ehemalige Gesundheitssparte, seit 2018 eigenständig) und Siemens Mobility (ehemalige Verkehrstechniksparte, seit 2018 selbständig, aber immer noch 100%ige Siemens-Tochter). Siemens selbst konzentriert sich stark auf Automatisierung und Antriebstechnologien.Siemens
Platz 1: Siemens Energy. Der Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München landet 2024 erneut auf dem ersten Rang. Mit 34,47 Milliarden Euro (2023: 31,12 Milliarden Euro, 2022: 29 Milliarden Euro, 2021: 28,48 Milliarden Euro) reicht es zum Top-Platz. Das Angebot umfasst die Energieerzeugung, die Energieübertragung und Industrielösungen sowohl im Bereich der konventionellen als auch der erneuerbaren Energien. Siemens Energy ist ein recht neues Unternehmen. Es entstand im April 2020 durch eine (erneute) Umstrukturierung des Siemens-Konzerns . Die Siemens gliederte damals seine Energiesparte in das neue eigenständige Unternehmen aus.Siemens Energy
2023 waren rund 955.000 Menschen im deutschen Maschinenbau beschäftigt. 2021 waren es noch 1,007 Mio.- mit sinkender Tendenz seit 2018. Jeder Beschäftigte im Maschinenbau war 2023 damit für einen Umsatz von 275.390 Euro im Jahr verantwortlich - im Schnitt. Da sind es keine guten Nachrichten, dass die Zahl der Maschinenbaustudenten seit dem Wintersemester 2015/16 stetig abnimmt - von 120.000 auf dem Höhepunkt auf knapp 81.000 zum Wintersemester 2023/24.
Die meisten Beschäftigten im Maschinenbau gibt es nach wie vor in Baden-Württemberg (317.840 im Jahr 2023), danach folgen Bayern (228.188) und NRW (198.911). Abgeschlagen landen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Bremen auf den letzten Rängen.
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Der Exportwert von Erzeugnissen des deutschen Maschinenbaus liegt nach wie vor weit über dem Importwert. 2023 exportierten deutsche Maschinenbauer Waren im Wert von 207 Mrd. EUR, importierten im Gegenzug Waren im Wert von 93 Mrd. EUR. Die deutsche Exportquote lag 2023 bei 66,8 %, gefolgt von den USA. Zu den wichtigsten Exportländern Deutschlands zählen die USA, China, Frankreich und Italien.
Umsatz im deutschen Maschinenbau
1991
109
1992
107
1993
98
1994
99
1995
107
1996
109
1997
115
1998
123
1999
120
2000
129
2001
133
2002
133
2003
133
2004
143
2005
151
2006
167
2007
189,50
2008
208
2009
160,90
2010
173,40
2011
200,50
2012
206,80
2013
205,80
2014
212,20
2015
217,80
2016
214,60
2017
226,20
2018
232,50
2019
228,70
2020
203,50
2021
221,60
2022
244
2023
262,90
2024
254,40
2025
257
Quelle: VDMA
Wohin exportieren deutsche Maschinenbauer?
Innerhalb des Maschinenbaus sind - gemessen am Jahresumsatz - vor allem die Sektoren Werkzeugmaschinen, Antriebstechnik und Fördermittel am stärksten. Werkzeugmaschinen machten 2023 22,9 Mrd. EUR Umsatz, Fördermittel kamen auf 21,46 Mrd. EUR und die Antriebstechnik kam auf 21 Mrd. EUR.
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Aber auch in Sachen Beschäftigung nehmen die drei Bereiche die vordersten Plätze ein. Obwohl die absolute Anzahl der Mitarbeiter im gesamten Maschinenbau gesunken ist, machen sie noch immer die vordersten Plätze unter sich aus.
Beschäftige Werkzeugmaschinen 2023: 90.200
Beschäftigte Antriebstechnik 2023: 88.300
Beschäftigte Fördermittel 2023: 69,2
Traditionell ist die deutsche Maschinenbaubranche stark exportorientiert. Die Exportquote bewegte sich in den vergangenen Jahren zwischen 74 und 80 %. 2023 lag sie bei 81,3 % und damit geringer als 2021 und 2022. Zu den wichtigsten Ländern für deutsche Maschinenexporte gehören die USA, China und Frankreich.
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Welche Länder sind groß im Maschinenbau?
Aber auch global nimmt der Maschinenbau einen immer größeren Stellenwert ein. Viele Länder bauen ihre eigene Industrie auf, allen voran China.
Das Land der Mitte ist die Region mit dem höchsten Maschinenbauumsatz (1.094 Mrd. EUR), gefolgt von USA (419 Mrd. EUR) und Deutschland (363 Mrd. EUR). Trotzdem ist China für Deutschland nicht nur eines der wichtigsten Länder für Maschinenexporte. Und auch beim Import von Maschinenbauerzeugnissen nach Deutschland befindet sich China unter den wichtigsten Ländern.
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Gemessen am Anteil des Maschinenbaus am Bruttoinlandsprodukt liegt Deutschland ganz vorn mit 2,9 %. Es folgen Japan und Österreich (je 2,3 %), Italien (2,2 %) und die Niederlande (2 %).
Die wichtigsten Exportländer für den deutschen Maschinenbau
Die deutschen Maschinenexporte verzeichneten für das Jahr 2023 laut Statistischem Bundesamt einen Zuwachs von nominal 7,7 Prozent zum Vorjahr (real 0,5 Prozent). Der Exportwert der Branche erreichte damit einen Rekordwert von 208,1 Milliarden Euro, ein Plus von 6,5 Prozent nominal. Preisbereinigt verbuchten die Unternehmen allerdings einen Rückgang von real 0,1 Prozent.
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USA: 27,4 Mrd. EUR
China: 17,7 Mrd. EUR
Frankreich: 13,7 Mrd. EUR
Italien: 9,3 Mrd. EUR
Niederlande: 9 Mrd. EUR
Polen: 8,9 Mrd. EUR
Vereinigtes Königreich: 8,8 Mrd. EUR
Österreich: 7,7 Mrd. EUR
Spanien: 6,3 Mrd. EUR
Schweiz: 6,2 Mrd. EUR
Die Maschinenausfuhren nach Russland sind seit 2022 kräftig um 49,4 % auf 2,8 Mrd. EUR gesunken. Allein für den Dezember 2022 steht ein Minus von mehr als 65 % in den Büchern. Der Anteil der deutschen Maschinenausfuhren nach Russland an den gesamten deutschen Maschinenausfuhren beträgt nur noch 1,4 Prozent, was Rang 19 im Exportranking entspricht. Vor dem Ukraine-Krieg war Russland noch innerhalb der Top-10-Abnehmerländer.
Einen deutlichen Anteilszuwachs verzeichnete dagegen Indien. Mit einem nominalen Exportplus von 28,2 Prozent auf nunmehr 3,9 Milliarden Euro, rangiert Indien nun auf Platz 14 der Abnehmerländer für Maschinen- und Anlagen aus Deutschland.
Zum deutschen Maschinenbau zählen knapp 6.700 Unternehmen. Diese beschäftigen knapp unter einer Million Mitarbeiter, die meisten davon arbeiten in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Antriebstechnik und Fördermittel.
Deutschland ist als Hochlohnland bekannt mit 51,40 EUR pro Stunde. Teurer ist es nur in Dänemark (53,80 EUR ) und in den Niederlanden (52,40 Euro). Dahinter folgen Österreich (51,30 EUR ), Belgien (46,90 EUR ), Frankreich (43,20 Euro), Italien (33,70 Euro), Tschechien (16,80 Euro), Rumänien (12,30 EUR ) und Bulgarien (8,90 EUR ).
Die größten Maschinen- und Anlagenbauer Deutschlands 2024
Siemens Energy
Siemens
Kion
Nordex
Exyte
Zeiss
Bosch
GEA
Jungheinrich
Krones
Die zweite Hälfte des Top-20-Rankings mit den Plätzen 11 bis 20 finden Sie in unserer Bildergalerie. Dort finden Sie auch weitere Informationen zu den Unternehmen.
Quelle: Oliver Wyman
FAQ - deutscher Maschinenbau
Wie hat sich der deutsche Maschinenbau im Jahr 2024 entwickelt?
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat im Jahr 2024 eine starke Produktionsrückgang von rund 8 Prozent erlebt, was auf eine anhaltende Nachfrageschwäche, hohe Kosten und eine gedämpfte globale Konjunktur zurückzuführen ist. Die Umsatzerwartungen waren negativ, und die Kapazitätsauslastung sank deutlich.
Welche internationalen Märkte waren 2024 besonders wichtig?
Die USA und Indien entwickelten sich 2024 zu besonders dynamischen Absatzmärkten für deutsche Maschinenbauer. In China hingegen war die Nachfrage rückläufig, was viele Unternehmen zu einer strategischen Diversifizierung veranlasste.
Welche Technologien standen 2024 im Fokus?
Im Mittelpunkt standen Automatisierung, KI-gestützte Fertigung und Lösungen für die Wasserstoffwirtschaft. Auch die Nachfrage nach Maschinen für die Batterieproduktion und Halbleiterindustrie stieg an.
Welche Herausforderungen hatte die Branche 2024 zu bewältigen?
Neben geopolitischen Unsicherheiten und Lieferkettenproblemen belasteten hohe Energiekosten und Fachkräftemangel die Branche. Viele Unternehmen reagierten mit Effizienzprogrammen und verstärkten Investitionen in Weiterbildung.
Wie hoch war der Gesamtumsatz des deutschen Maschinenbaus 2024?
Laut VDMA lag der Gesamtumsatz bei rund 254,4 Milliarden Euro, was einem Rückgang gegenüber 2023 entspricht. Die Exportquote blieb mit über 75 Prozent weiterhin sehr hoch.
Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz im Maschinenbau?
KI wird zunehmend in der vorausschauenden Wartung, Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung eingesetzt. 2024 investierten viele Mittelständler erstmals gezielt in KI-basierte Lösungen für ihre Produktionslinien.
Welche Unternehmen zählen zu den führenden Maschinenbauern in Deutschland?
Zu den führenden Akteuren gehören Siemens, Siemens Energy, Kion und Nordex. Diese Unternehmen sind international aufgestellt, oft mit zweistelligen Exportanteilen.